Jahreshauptversammlung des Heimatvereins
Heimatstube wird allseits gelobt

Schöppingen-Eggerode -

Für vier Jahre wurde Konrad Overhage als Vorsitzender des Heimatvereins Eggerode auf der Jahreshauptversammlung einstimmig wiedergewählt. Neben dieser erfreulichen Tatsache hatte der Abend durchaus noch anderes Interessante zu bieten:

Dienstag, 17.04.2012, 07:04 Uhr

Jahreshauptversammlung des Heimatvereins : Heimatstube wird allseits gelobt
Während der Versammlung: Am Vorstandstisch, insbesondere beim Ersten Vorsitzenden Konrad Overhage (stehend), laufen beim Heimatverein Eggerode die Fäden zusammen. Foto: Alfons Körbel

Sehr ausführlich legte die Schriftführerin Maria Gerling das Leben des Vereins im vergangenen Jahr dar. Es war geprägt durch die Fertigstellung und Einweihung der neuen Heimatstube im ehemaligen Kaffeehaus Lammerding und die Feier des zehnjährigen Bestehens des jungen Vereins, die am 1. Mai 2011 mit einem Tag der offenen Tür begangen wurde. Seitdem habe die Heimat­stube schon viele Besucher beherbergt und werde von den Gästen gelobt.

Vorsitzender Konrad Overhage legte im Einzelnen die Finanzierung der umfangreichen Baumaßnahmen mit einem schlüssigen und ausgeglichenen Konzept vor. Dazu gab Kassiererin Helma Bröker einen zufriedenstellenden Kassenbericht ab, sodass nach Prüfung der Unterlagen die Kassenprüfer Heinrich Elfering und Heinrich Rose die Entlastung des Vorstandes vorschlugen, die auch einstimmig erteilt wurde. Als zweiter Kassenprüfer für das Jahr 2012 wurde Heinz Seggemann gewählt.

Sehr gespannt waren die Mitglieder auf den Erfahrungsbericht „Ein Jahr Heimatstube“, in dem der Vorsitzende durchaus kritisch Nachbetrachtung hielt. Dabei betonte er, dass die Heimatstube ein Raum sein soll, in dem sich jeder wie Zuhause fühlen soll. „Es liegt dem Heimatverein nicht daran, das Kaffeehaus wie ehemals offen für alle, auch für die Wallfahrer, weiterzuführen“, betonte er. Das sei Sache der Gastronomie am Ort, zu der der Heimatverein nicht in Konkurrenz treten wolle. Die Nutzung der Einrichtung richte sich nach den Zielen des Heimatvereins, die er zum Beispiel in Ausstellungen, Vorträgen oder plattdeutschen Abenden sehe. Auch als Treffpunkt oder Abschlussort bei Wanderungen und anderen Aktionen – wie Baumschnitt oder Bekämpfung des Riesenbärenklaus – habe sich die Heimatstube bewährt.

„Die Unterhaltung der Heimatstube kann man durch Einnahmen aus wenigen Vereinsveranstaltungen erwirtschaften.“ Mehr wolle man nicht erreichen, unterstrich Overhage.

Als letzter Punkt stand die Weihnachtsbeleuchtung auf der Tagesordnung: 1998 wurde sie vom Arbeitskreis Eggerode initiiert und geschaffen. Die Finanzierung kam seinerzeit durch einen einmaligen Betrag der Gewerbetreibenden in Eggerode zustande. Die Unterhaltung, das heißt die Beschaffung von Ersatzbirnen, hatte nach seiner Gründung 2001 der Heimatverein übernommen. Insgesamt beliefen sich die Unterhaltungskosten bis jetzt auf etwas über 800 Euro. Der Heimatverein Eggerode könne diese Kosten in Zukunft nicht mehr tragen. Deshalb wird über eine Umrüstung der Weihnachtsbeleuchtung auf LED-Technik nachgedacht, die 2000 Euro und mehr kosten kann. Aus diesem Grund müsse mit den Gewerbetreibenden Eggerodes über eine mögliche Finanzierung gesprochen werden. Inwieweit die Gemeinde dabei behilflich sein kann, soll ebenfalls geklärt werden, so das Fazit der Heimatfreunde. Am Ende bedankte sich Konrad Overhage bei den zahlreich erschienenen Mitgliedern.

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