Goldhochzeit
Immer wieder sonntags

Schöppingen -

Zu Ehren der Goldhochzeit von Hermann und Maria Werning haben die Nachbarn einen Bogen am Alte-Post-Hotel angebracht. Dort wird das Goldpaar heute nach der Dankmesse in der Pfarrkirche St. Brictius mit zahlreichen Gästen sein Ehejubiläum feiern. Zu den ersten Gratulanten gehören sicher die vier Kinder, die Schwiegerkinder und die neun Enkelkinder der Goldjubilare.

Samstag, 20.07.2013, 14:07 Uhr

Seit 43 Jahren leben die Wernings mittlerweile in Schöppingen . Davor bewirtschafteten sie gemeinsam mit den Eltern von Hermann Werning einen Hof in Wettringen , der seit dem frühen 18. Jahrhundert in Familienbesitz gewesen war. „Dann wurde das Grundstück dort von der Gemeinde benötigt, und wir sind weggezogen“, erzählt Landwirt Hermann Werning, der die damals klassische Ausbildung mit Landwirtschaftsschule und Lehrbetrieb durchlaufen hat.

Seine Frau Maria , geborene Dall, stammt gebürtig aus Lingen. Sie war seinerzeit nach der hauswirtschaftlichen Ausbildung und Landfrauenschule auf einem Lehrbetrieb. Ja, und dort arbeitete auch Hermann Wernings Schwester, die er an einem freien Tag besuchte. Bei dieser Gelegenheit haben sich die heutigen Jubilare 1957 kennengelernt. „Sonntags haben wir uns dann immer getroffen“, erinnert sich Maria Werning, und ihr Mann ergänzt: „Rund 50 Mal im Jahr.“ In der Zeit wurden so manches Schützenfest und die ein oder andere Nachbarhochzeit gemeinsam gefeiert.

Schließlich in Schöppingen, haben sich die Wernings schnell heimisch gefühlt und Kontakte in die Nachbarschaft und zum Schützenverein geknüpft. Bereits 1973 war Hermann Werning König der Haverbecker Schützen. Und der gemischte Kegelclub, dem die beiden angehören, besteht nächsten Monat auch schon 40 Jahre.

„Wir haben viel gearbeitet, uns aber auch Zeit für Reisen genommen“, resümiert Hermann Werning. So sind die beiden mit der KLB Münster unter anderem bis nach Kalifornien gereist und haben dort für hiesige Verhältnisse riesige Farmen besichtigt. Solch eine lange Reise war natürlich nur möglich, weil der älteste Sohn schon die Arbeit auf dem Hof übernehmen konnte.

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