Ameland-Ferienlager
Küchencrew hat selten Pause

Schöppingen -

„Lustig ist das Lagerleben“ – für die ehrenamtlichen Betreuer der Schöppinger Ameland-Ferienfreizeit stimmt diese Behauptung nur bedingt.

Freitag, 01.08.2014, 11:08 Uhr

Tatkräftige Unterstützung am Trockentuch:
Tatkräftige Unterstützung am Trockentuch: Foto: Menzel

Statt zwei Wochen Urlaub absolvieren sie einen 14-tägigen Fulltime-Job. Neben Lagerleiterin Brigitte Berghaus sind in diesem Jahr auch Birgit und Markus Rotterdam , Susanne Hiller sowie Silvia und Achim Bruns erstmalig mit dabei.

Rundum-Versorgung, Krankenpflege, Küchenlogistik – von den Helferinnen und Helfern ist eine Menge Engagement gefragt. Und das erstreckt sich nicht nur auf die Bereitschaft, „mal 14 Tage mitzufahren. Die eigentliche Organisation beginnt schon Monate vorher“, erzählt Brigitte Berghaus.

Etwa mit diversen Lehrgängen, die die Begleiter inzwischen absolvieren müssen. Hygieneschulung, „Prävention und sexuelle Gewalt“ sowie die „Rechte und Pflichten der Lagerleitung“ sind nur einige der Themen, mit denen sich das Team im Vorfeld auseinandersetzen musste.

„Und dann ist da noch die komplette Planung“, schaut Brigitte Berghaus zurück: „Rezepte mussten ausgesucht, Lebensmittellisten geschrieben und bergeweise für Speis und Trank eingekauft werden.“ Abwechslungsreich, schmackhaft und ausgewogen sollen die Mahlzeiten sein. Obst und Gemüse als Zwischensnack am Strand oder bei den Lagerspielen gibt’s noch obendrein.

Die Küchencrew hat selten Pause. „Wenn man den Kindern einen ganzen Apfel in die Hand drückt, isst den niemand. Schnibbelt man ihn klein, ist er im Handumdrehen verspeist“, lautet das Fazit der Helfer.

Aber 46-facher Dank ist ihnen gewiss: Ein tägliches „ganz besonderes Lob an unsere tollen Küchenfeen“ ist für die Ameland-Kids ebenso selbstverständlich wie das Tischgebet.

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