Verbundschüler holen zwei erste Plätze bei einem Windrad-Wettbewerb in Rheine
Innovativ und umweltbewusst

Schöppingen -

Talente, die den Namen Talente verdienen. Gleich mit zwei ersten Preisen unterstrichen die Jungen der Talenteschmiede Schöppingen ihr handwerkliches Geschick. Die Verbundschüler gewannen beim Wettbewerb in Rheine zum Thema Windkraft die Wertungen „effektivstes“ und „coolstes“ Windrad.

Dienstag, 16.09.2014, 08:09 Uhr

Die Teilnehmer der Talenteschmiede der KIT-Initiative am Windkraft-Wettbewerb. Rechts: Gottfried Wolf, Leiter der Talenteschmiede Schöppingen
Die Teilnehmer der Talenteschmiede der KIT-Initiative am Windkraft-Wettbewerb. Rechts: Gottfried Wolf, Leiter der Talenteschmiede Schöppingen Foto: rjoe

Am Sonntag wurden die Schüler im Rahmen des Tags der offenen Tür im Künstlerdorf von Hans-Georg Torkel , Vorstand der KIT-Initiative Deutschland, für ihre Leistungen geehrt. Auch Bürgermeister Josef Niehoff, Schulleiter Hubertus Drude und Talenteschmiede-Leiter Gottfried Wolf gratulierten.

Felix van Dyck, Nico Potthoff und Marvin Resink hatten zusammen mit Gruppenleiter Andreas Gövert das coolste Windrad entworfen – einen Nummernschild-Flügler. Dabei dienen alte Auto-Nummernschilder als Rotorblätter. Das Windrad ist nicht nur schön anzusehen, sondern war auch noch das Zweiteffektivste. Nur geschlagen durch die Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

Der Drei-Flügler von Julian Tasarek, Fin Opal und Lukas Rahe sowie Teamleiter Richard Raue hob 13,5 Liter in einer halben Minute, rund zwei Liter mehr als der Zweitplatzierte. Das Sieger-Windrad zeichnete sich dadurch aus, dass viele Abfallprodukte eingebaut wurden. So bildeten alte Abflussrohre die Rotorblätter. Eine tolle Idee. „Den kann man auch zu Hause nachbauen“, sagte Richard Raue.

Neben den Schöppingern stellten auch die Schüler Mike Denne und Benedikt Kaup vom Coesfelder Pictorius-Kolleg mehrere Windräder vor. Die waren im Rahmen des Projekts „Pictorius macht Wind“ entstanden. Ihr Lehrer Herbert Thesing, der in Schöppingen lebt, möchte noch einen Schritt weitergehen. Ein Windrad soll als Würfel-Windrad gleich 20 Mal gebaut werden und dann anderen Schulen zur Verfügung gestellt werden. „So ist es möglich, dass die Schüler einen Zugang zum Thema Wind bekommen“, sagte Thesing.

In zwei Jahren soll es im Rahmen der Regionale 2016 einen Wettbewerb geben, bei dem Schulen ihre eigenen 2,50 Meter hohen Windräder bauen. Die werden dann auf einem Feld nicht nur zu einem Teil eines Kunstwerks, es wird auch die Leistung gemessen. „Natürlich können die Schulen auch ihre eigenen Ideen einbringen.“ Die Bedingungen für den Wettbewerb werden noch bekannt gegeben.

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