Spatenstich für Shopware
Ein Bekenntnis zum Standort

Schöppingen -

Es geht los: Am vergangenen Freitag hat der Vorstand von Shopware zusammen mit geladenen Gästen den ersten Spatenstich für einen neuen Firmensitz unternommen. Die Bauzeit des zunächst für 120 Mitarbeiter ausgelegten Gebäudes soll ein Jahr betragen, teilt das Unternehmen mit.

Montag, 20.10.2014, 08:10 Uhr

Holzfassade, stehende Lamellen, viel Glas: So plant das Architekturbüro Bock, Neuhaus und Partner den Firmensitz von Shopware.
Holzfassade, stehende Lamellen, viel Glas: So plant das Architekturbüro Bock, Neuhaus und Partner den Firmensitz von Shopware. Foto: Bock, Neuhaus &Partner

Das neue, helle und moderne Gebäude soll an der L 579 am Ortseingang von Schöppingen entstehen, die Größe des Grundstücks beträgt 7500 Quadratmeter. Eine Holzfassade mit stehenden Lamellen, viel Glas, eine hohe Decke: Das Hauptquartier – geplant vom Architekturbüro Bock, Neuhaus und Partner aus Coesfeld – soll modern, offen und luftig werden. Loungebereiche, Ruhezonen, Meeting-Points und Teeküchen sollen dafür sorgen, dass die Mitarbeiter sich wohlfühlen. Außerdem soll das eigene Schulungszentrum im neuen Gebäude größer und komfortabler werden.

Die bisherigen Räume an den zwei Standorten an der Hauptstraße und an der Eggeroder Straße seien für das schnell wachsende Unternehmen zu eng geworden, heißt es. „Außerdem wollen wir uns wieder auf einen Standort konzentrieren und das Unternehmen somit noch effizienter machen“, erklärt Ralf Marpert , Manager Finance und Controlling.

Die Entscheidung für den neuen Bauplatz des Shopware-Hauptquartiers ist dabei auch ein Bekenntnis zum Standort Schöppingen: „Wir haben seit der Firmengründung im Jahr 2000 immer wieder betont, dass wir Schöppingen treu bleiben“, sagt Vorstand Sebastian Hamann. „Und auch heute fühlen wir uns der Vechtegemeinde immer noch verbunden. Schöppingen unterstützt uns und die lokale Wirtschaft profitiert umgekehrt ebenfalls in großem Maß von Shopware .“ In Spitzenzeiten kämen mehrmals pro Woche Schulungsgäste aus ganz Europa zum Software-Hersteller. Außerdem seien schon mehrere Mitarbeiter nach Schöppingen gezogen.

Das Wachstum von Shopware lässt sich nach eigenen Angaben nicht nur an der steigenden Anzahl der Kunden (aktuell 28 000) ablesen, sondern auch an der Verteilung auf große Marken. Dazukommt, dass das Unternehmen mit seinem Marktplatz-Projekt „Bepado“ vor Kurzem durch eine Kooperation mit dem Händlerbund unter die Top drei der großen Online-Marktplätze in Deutschland vorgerückt ist. Damit nicht genug, peilt Shopware nach der Internationalisierung in die Niederlande zu Beginn des Jahres auch das Wachstum nach Großbritannien und in weitere europäische Länder an.

Diese globale Entwicklung soll auch zukünftig von der Zentrale im beschaulichen Schöppingen aus gesteuert werden. Sollte der Platz auch für 120 Mitarbeiter zu eng werden – eine Erweiterung des Neubaus auf bis zu 250 Arbeitsplätze ist laut Shopware jederzeit möglich.

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