Glasfaseranschluss
40 Prozent am ersten Abend?

Schöppingen/Eggerode -

Der Startschuss ist gefallen: Seit gestern läuft die Nachfragebündelung für den Glasfaseranschluss in der Vechtegemeinde. Wer sich von der Kupferleitung verabschieden möchte, kann nun einen Vertrag abschließen – und hoffen, dass genügend andere es auch tun.

Donnerstag, 16.04.2015, 09:04 Uhr

Beim Ortstermin am Rathaus: Thomas Finnah vom Bürgerbüro, Bürgermeister Josef Niehoff, Fachbereichsleiter Franz-Josef Franzbach und Mirko Tanjsek von der Deutschen Glasfaser.
Beim Ortstermin am Rathaus: Thomas Finnah vom Bürgerbüro, Bürgermeister Josef Niehoff, Fachbereichsleiter Franz-Josef Franzbach und Mirko Tanjsek von der Deutschen Glasfaser. Foto: Anne Alichmann

Denn: Nur wenn bis zu den Sommerferien mindestens 40 Prozent der Haushalte in den Ortskernen von Schöppingen und Eggerode bei der Deutschen Glasfaser unterzeichnet haben, wird das Netz auch gebaut.

„Ich bin aber guter Dinge“, zeigte sich Mirko Tanjsek , Projektmanager des Unternehmens, gestern beim Ortstermin im Schöppinger Rathaus optimistisch. Er habe bereits in vielen Gesprächen eine positive Stimmung verspürt. Um die potenziellen Kunden nun zu überzeugen, plant das Unternehmen verschiedene Aktionen: In den nächsten Tagen werden die Haushalte Post im Briefkasten finden. Am 27. April (Montag) und am 2. Juni (Dienstag) um 19 Uhr lädt die Deutsche Glasfaser jeweils zu einem Infoabend im Alte-Post-Hotel ein. Am 6. Mai (Mittwoch) um 19 Uhr steht der Investor im Hotel Winter Rede und Antwort.

Von dem Abend in Eggerode – wo die bisherige Verbindung besonders schlecht zu sein scheint – erhofft sich Tanjsek besonders viel. „Vielleicht schaffen wir ja bei diesem Termin schon die 40 Prozent?“ Das wäre eine Premiere in der Geschichte des Unternehmens. „Das hatten wir noch nie.“ Und: „Es wäre ein starkes Signal in Richtung Schöppingen!“

Aber nicht nur im Internet und bei den Infoabenden können die Bürger sich über die Konditionen schlaumachen und einen Vertrag abschließen. Ab dem 28. April richtet der Anbieter ein Büro in der Fotoscheune des Künstlerdorfs ein. Zunächst einmal jeden Dienstag von 10 bis 18.30 Uhr sind dort Vertreter der Deutschen Glasfaser anzutreffen – gegen Ende des Nachfragezeitraums vermutlich auch an weiteren Tagen. Auch auf dem Frühlingsfest und bei weiteren öffentlichen Veranstaltungen will das Unternehmen präsent sein.

Die Gemeindeverwaltung unterstützt das Projekt. „Wir halten den Glasfaseranschluss für einen wichtigen Schub für die Infrastruktur“, machte Bürgermeister Josef Niehoff gestern deutlich. Im Rathaus wird denn auch ein Ansprechpartner bereitstehen: Thomas Finnah vom Bürgerbüro hat sich in die Materie eingearbeitet und hält den Kontakt zum Anbieter. Weitere Unterstützer sind willkommen: Die Gemeinde sucht noch sogenannte Multiplikatoren, die sich für die Sache einsetzen. Wer Interesse hat, kann sich im Bürgerbüro melden.

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