Wiljo Krechtings dritter Krimi
Eine andere Wahrheit

Schöppingen -

Die Mondlandung? Hat die US-Regierung nur vorgetäuscht. Paul McCartney? Starb schon in den Sechzigern bei einem Autounfall und wurde durch einen Doppelgänger ersetzt. Area 51? Keine schnöde Militärzone in der Wüste, sondern ein Geheimlabor zur Erforschung außerirdischer Lebensformen.

Donnerstag, 14.05.2015, 12:05 Uhr

Gibt‘s auch als Taschenbuch: Wiljo Krechting mit seinem Krimi „Todeshimmel“.
Gibt‘s auch als Taschenbuch: Wiljo Krechting mit seinem Krimi „Todeshimmel“. Foto: Alichmann

Lassen sich Dinge nicht voll und ganz erklären, gibt es irgendwo vermeintliche Ungereimtheiten – in der Regel findet sich schnell ein Skeptiker, der eine andere Version der Wahrheit kennen will. In Zeiten, in denen wilde Spekulationen flott im Netz die Runde machen, haben Verschwörungstheorien Hochkonjunktur. Ein Phänomen, das Wiljo Krechting spannend findet. Und das er genau deshalb zur Grundlage seines neuen, dritten Buches gemacht hat.

In „Todeshimmel“ geht es um die „Chemtrail“-Theorie. Die besagt, dass sich hinter Kondensstreifen am Himmel nicht nur simple Flugzeugabgase verbergen, sondern gezielt ausgebrachte, giftige Chemikalien – mit denen die Regierung, so eine von vielen Erklärungen, die Ozonschicht sanieren will.

In Krechtings Thriller will ein Berliner Professor diese gefährlichen Substanzen nachweisen – und einen Zusammenhang mit der Zunahme von Alzheimer-Erkrankungen. Als er eines Tages ermordet aufgefunden wird, ruft das den Polizisten Peter Relow und den Journalisten Wolf Steeler auf den Plan.

Für Leser des ersten Buchs von Wiljo Krechting sind die beiden alte Bekannte – sie waren schon Protagonisten in „Am siebten Tage sollst du sterben“. Man muss den ersten Teil allerdings nicht gelesen haben, um die Geschichte von „Todeshimmel“ zu verstehen: „Die Handlung ist in sich abgeschlossen“, erklärt Krechting.

Auf das Thema „Chemtrails“ kam der Autor während einer Australien-Reise. „Als ich einmal morgens in den Himmel schaute, sah der mit all seinen Kondensstreifen ziemlich komisch aus.“ Ein Blick ins Internet – und schon stieß Krechting auf die Verschwörungstheorie.

Für seinen Krimi hat der Autor noch viel weiter recherchiert. Er sprach mit Piloten, dem Bundesumweltamt, Greenpeace und sogar dem bekannten Verschwörungsexperten Werner Altnickel. Schnell stand so das Gerüst für sein drittes Werk. Das, erzählt der Schreiber, sei ihm nun schon viel leichter von der Hand gegangen als die ersten beiden Bücher. Nicht der einzige Unterschied zu den Vorgängern: „Todeshimmel“ wurde zudem lektoriert und das Cover professionell gestaltet. Und: Buch Nummer drei gibt es nun nicht mehr nur als E-Book, sondern auch als Printausgabe. Beide Versionen vertreibt Wiljo Krechting über Amazon . Knapp 3000 Exemplare – überwiegend die digitale Fassung – hat er schon verkauft. Die Rezensionen sind top – die spannende Story mit ihrem unerwarteten Ende macht Lust auf mehr.

Doch die Leser werden sich wohl ein wenig gedulden müssen. Krechting will sich erst mal eine Schreibpause gönnen. Ideen für die nächste Story hat er aber schon. Der nächste Thriller spielt womöglich wieder – wie Buch zwei – im Münsterland, verrät er. Oder aber Krechting probiert was Neues. „Vielleicht wird’s auch ein Australien-Krimi . . .“

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„Todeshimmel“ von Wilhelm J. Krefting (Wiljo Krechtings Pseudonym) ist ausschließlich bei Amazon erhältlich. Das Taschenbuch kostet 9,99 Euro, das E-Book aktuell 0,99 Euro.

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