Heimatverein besucht die belgische Provinz Flandern
Von Atomium bis Waterloo

Schöppingen -

Vier Tage lang hat der Heimatverein nun die Top-Ziele der belgischen Provinz Flandern besucht. Wo es genau hinging steht im folgenden Artikel.

Dienstag, 14.07.2015, 08:07 Uhr

Am ersten Reisetag erreichte man am frühen Nachmittag Brüssel , berichten die Heimatfreunde. Sowohl mit dem Bus als auch zu Fuß erkundete die Gruppe die belgische Hauptstadt. Atomium, Europaparlament und andere Sehenswürdigkeiten wurden in Augenschein genommen. Die Altstadt mit dem Grande Place, dem Mittelpunkt der Stadt, beeindruckte die 40 Teilnehmer besonders.

Antwerpen war das nächste Ziel am folgenden Tag. An der Schelde gelegen, ist die Stadt eines der wichtigsten Handelszentren Nordeuropas. Auch hier trifft man auf Renaissancebauten in großer Zahl. Bei einem Stadtbummel mit Besuch des architektonisch einzigartigen Bahnhofsgebäudes, das weltweit als viertschönster Bahnhof gilt, konnten sich die Heimatfreunde einen ersten Eindruck verschaffen. Im Rubenshaus, dem Heim und Atelier des genialen flämischen Malers, bot sich die Gelegenheit, sowohl das Werk Rubens als auch ein Patrizierhaus des 17. Jahrhunderts zu sehen. Zurückgekehrt nach Brüssel, ließ man sich in einer Schokoladenfabrik über die Herstellung der berühmten belgischen Schokolade und Pralinen informieren, wobei an Ort und Stelle auch gekostet werden durfte.

Am dritten Tag ging es nach West-Flandern: Brügge und Gent, zwei architektonische Schmuckstücke, warten mit vielen mittelalterlichen Bauten auf. Beide waren reiche Handelsstädte. Die beiden Stadtführer vor Ort wussten viele interessante Details zu berichten und beeindruckten die interessierten Zuhörer durch ihre Fachkenntnis. Sichtlich erschöpft, nicht zuletzt wegen des heißen Wetters, kehrte man nach Brüssel zurück, wo ein gemeinsames Abendessen in einem alten Restaurant am Grande Place eingenommen wurde.

Der letzte Tag führte vor der Abreise noch zu dem Schlachtfeld von Waterloo, südlich von Brüssel gelegen. Auf eindrucksvolle Weise wurden die Teilnehmer mit Details zur letzten Schlacht von Napoleon gegen eine preußisch-britische Allianz unter der Führung von Generalfeldmarschall von Blücher und Herzog von Wellington vertraut gemacht.

Begeistert vom Programm der vier Tage und der tollen Stimmung innerhalb der Reisegruppe, die unter der Leitung von Wilhelm Münch stand, der kurzfristig für den erkrankten Lothar Tietmeyer eingesprungen war, erreichte man am frühen Abend wieder Schöppingen. Vorsitzender Hubert Roosmann dankte allen für ihr Interesse an dieser Fahrt mit dem Wunsch, bei einer neuen Exkursion im nächsten Jahr alle wiederzusehen.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3384113?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F156%2F4848866%2F4848872%2F
Mühlenhof-Chefin schon wieder weg
Alwine Glanz (34) geht als Museumsdirektorin.
Nachrichten-Ticker