„Leichenspiel“ – neuer Krimi von Wilhelm J. Krefting
„Das ist Münster pur“

Schöppingen -

Als eine Mischung aus Tatort und Phantom der Oper beschreibt Wilhelm J. Krefting (alias Wiljo Krechting) seinen vierten Krimi. Kommissar Wilfried Kötter begibt sich darin wieder auf die Jagd nach einem Mörder. Doch dann kommt es plötzlich zu einer überraschenden Wendung . . .

Mittwoch, 25.11.2015, 06:11 Uhr

Am Ort des Geschehens: der Autor am Theater in Münster, wo die Handlung des Krimis ihren Lauf nimmt...
Am Ort des Geschehens: der Autor am Theater in Münster, wo die Handlung des Krimis ihren Lauf nimmt... Foto: Alichmann

Acht Monate ist es gerade mal her, dass der Autor sein drittes Buch vorgelegt hat, jetzt ist schon Nummer vier zu haben: Am Sonntag hat Wiljo Krechting (alias Wilhelm J. Krefting) seinen Krimi „Leichenspiel“ im Selbstverlag veröffentlicht. Zum ersten Mal in seiner Schriftstellerkarriere stellt der gebürtige Schöppinger sein neuestes Werk in einer Lesung vor – am Samstag im Café Peanuts.

Wer schon Krechtings Lokalkrimi „ Leichenernte “ gelesen hat, trifft im aktuellen Thriller auf einen alten Bekannten: Kommissar Wilfried Kötter ermittelt in seinem nächsten – besonders verzwickten – Fall. Dieses Mal allerdings nicht auf dem platten Land, sondern mitten in Münster. Genauer gesagt: im Stadttheater.

Ein Schauspieler bricht tot zusammen

Dort will der Polizist eigentlich nur einen netten Abend mit seiner Ehefrau verbringen und sich Shakespeares „Julius Caesar“ ansehen. Als aber der römische Feldherr auf der Bühne zusammenbricht, sieht das allzu echt aus – und ist es denn auch: Der Schauspieler Lars Lindner ist tot. Gestorben unter mysteriösen Umständen, offenbar ermordet. Kötter nimmt die Ermittlungen auf – und der Kreis der Verdächtigen wird schnell immer größer. Dann kommt es plötzlich zu einer überraschenden Wendung . . .

„Die Geschichte ist eine Mischung aus Tatort und Phantom der Oper“, erzählt der Autor. Mit ganz viel Lokalkolorit: „Das ist Münster pur.“ Viele Szenen spielen an bekannten Schauplätzen der Stadt wie dem Brauhaus Pinkus Müller oder den Rieselfeldern. „Das war eine Anregung meiner Leser“, berichtet Wiljo Krechting.

Ich werde auf keinen Fall verraten, wer der Mörder ist.

Wiljo Krechting mit Blick auf seine erste Lesung

Die Idee für die Geschichte kam dem Schreiber, als er selbst in einer Theatervorstellung saß. Auch er sah einen Protagonisten auf der Bühne zusammenbrechen – nur nach Drehbuch allerdings. „Da dachte ich: Mensch, das sah aber realistisch aus!“ Und schon war die Idee für die Story da. Aufgeschrieben hat er sie in nur sechs Monaten. „Das macht die Übung, die ich mittlerweile habe.“

Sein viertes Werk präsentiert der Autor nun erstmals in einer Lesung. Im Café Peanuts wird er am Samstag ab 20 Uhr (bei freiem Eintritt) einige Seiten aus seinem Buch vortragen, Print-Exemplare verkaufen und signieren sowie einige Hintergrundinfos zur Entstehung des Krimis preisgeben. Was an diesem Abend aber ein Geheimnis bleibt, ist klar: „Ich werde auf keinen Fall verraten, wer der Mörder ist . . .“

Das Buch

„Leichenspiel“ von Wilhelm J. Krefting – so lautet Wiljo Krechtings Pseudonym – ist bei Amazon erhältlich. Das Taschenbuch kostet 9,99 Euro, das E-Book aktuell 0,99 Euro.

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Wer am Samstag keine Zeit hat, hat im Dezember noch einmal die Chance, den Autor zu treffen: Eine zweite Lesung ist in Münster geplant.

Und eine Idee für das nächste Buch hat Wiljo Krechting übrigens auch schon parat: Vielleicht, so der Autor, wird es ein Australien-Krimi. Das Konzept jedenfalls steht schon.

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