Pfarrer dankt den über 200 Helfern
Ostergarten deckt Potenzial auf

Schöppingen -

Eigentlich sollte am Sonntag die Ostergarten-Ausstellung um 18 Uhr enden. Doch eine Führung, sozusagen als Zugabe, gaben die Verantwortlichen noch nach dem offiziellen Ende oben drauf.

Dienstag, 05.04.2016, 07:04 Uhr

Die letzte Führung übernahmen Mathilde Schulze Dorfkönig (Foto) und Margret Hölscher. Spuren hinterlassen hat die Ausstellung auch im Zusammenleben in der heimatlichen Gemeinde.
Die letzte Führung übernahmen Mathilde Schulze Dorfkönig (Foto) und Margret Hölscher. Spuren hinterlassen hat die Ausstellung auch im Zusammenleben in der heimatlichen Gemeinde. Foto: Rupert Joemann

„Es war so voll, da haben wir noch eine Extra-Führung gemacht“, sagte am Montag Mathilde Schulze Dorfkönig . Gemeinsam mit Margret Hölscher führte Schulze Dorfkönig die Gäste durch die einzelnen Räume.

„Wir haben die 3000er-Besucher-Grenze überschritten“, zeigte sich Pfarrer Thomas Diedershagen hoch erfreut über die Resonanz. Das große Interesse zeige, dass die Osterbotschaft von Tod und Auferstehung weiter aktuell sei, so Diedershagen. Die ungewohnte Art der Präsentation habe die Menschen berührt.

Eine von den Messdienern initiierte Pinnwand hing voll mit Kommentaren der Gäste. „Diese Rückmeldungen haben unsere Helfer noch zusätzlich motiviert“, glaubt Thomas Diedershagen. Sogar ein Zettel auf Arabisch steckte an der Pinnwand. Ein Ehepaar war extra aus dem Bistum Hildesheim angereist, um sich den Ostergarten anzuschauen. Doch die positive Außenwirkung für den Ort Schöppingen sei nur ein Aspekt gewesen, so der Pfarrer.

Wichtig sei auch gewesen, dass sich sowohl Gemeindemitglieder aus Schöppingen und Eggerode als auch Gemen am Ostergarten beteiligt hätten. „Man hat gesehen, welch ungeheures Potenzial die Gemeinde besitzt – und das generationenübergreifend“, sagte der Pfarrer.

Dabei habe es im Vorfeld schon eine gewisse Skepsis gegeben, „ob das überhaupt zu schaffen ist“, so Diedershagen. Doch die Kirchengemeinde St. Brictius meisterte die Großveranstaltung bravourös.

Mehr als 200 Helfer packten fleißig mit an. Vorne weg: Theo Everding. „Er war die ganzen drei Wochen immer als Ansprechpartner vor Ort“, hob der Pfarrer hervor. Aber Theo Everding war nicht der Einzige, der sich einbrachte. „Ich habe nirgends Ablehnung erfahren, wenn ich gefragt habe. Ich hatte nicht zu hoffen gewagt, dass so viele bereit sind zu helfen. Das war eine positive Überraschung“, freute sich Diedershagen. Viele Handwerker halfen eifrig mit, 45 Gemeindemitglieder übernahmen die zahlreichen Führungen. Über 90 Frauen backten Kuchen. „Jeder hat sein persönliches Talent eingebracht“, betonte Thomas Diedershagen.

Und abgeschreckt sind die Helfer trotz der vielen Arbeit auch nicht. „Viele haben gesagt, dass sie gerne mitgemacht haben und beim nächsten Mal wieder dabei sind“, so Diedershagen. Das soll 2018 sein.

Bis dahin werden die Materialien in der NSKKV-Halle gelagert. Natürlich haben die Helfer am Montag schon wieder eifrig mit angepackt und Sachen weggeräumt.

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