Primizfeier von Sebastian Frye
„Wir tanzen, Herr, weil Du uns führst“

Eggerode -

Es war ein Fest der ganz besonderen Art: Nach 117 Jahren wurde mit Sebastian Frye erstmals wieder ein Eggeroder Junge im Dom zu Münster zum Priester geweiht. Entsprechend groß war am Sonntag die Freude bei der Primizfeier.

Montag, 23.05.2016, 07:05 Uhr

Der Festgottesdienst wurde am Freialtar gefeiert. Gemeinsam mit Sebastian Frye zelebrierten Pastor Diedershagen, Pastor em. Böcker, Pastor Wolf, Pfarrer Dr. Röbel, Pater Prasad Christudasan und Diakon Heinrich.
Der Festgottesdienst wurde am Freialtar gefeiert. Gemeinsam mit Sebastian Frye zelebrierten Pastor Diedershagen, Pastor em. Böcker, Pastor Wolf, Pfarrer Dr. Röbel, Pater Prasad Christudasan und Diakon Heinrich. Foto: Alfons Körbel

Es war ein Fest der ganz besonderen Art: Nach 117 Jahren wurde erstmals wieder ein Eggeroder Junge im Dom zu Münster zum Priester geweiht. Somit fieberten die Gemeinden St. Brictius Schöppingen und besonders St. Mariä Geburt Eggerode der Feier der Primiz am Fest der Dreifaltigkeit, dem Sonntag nach Pfingsten, regelrecht entgegen. Das Festhochamt wurde am Freialtar in Eggerode bei strahlendem Sonnenschein gefeiert, mitgestaltet vom ABM-Chor – geleitet von Kantorin Christa Teltenkötter – und der Feuerwehrkapelle unter Dirigent Rüdiger Wolbeck.

Gemeinsam mit Neupriester Sebastian Frye feierten in Konzelebration Pastor Thomas Diedershagen, Pastor em. Wolfgang Böcker, Pastor Stephan Wolf, Pfarrer Dr. Marc Röbel , Pater Prasad Christudasan und sein Freund, Diakon Thoben Heinrich, den Festgottesdienst.

Pastor Diedershagen verlieh in der Begrüßung seiner Freude darüber Ausdruck, dass Sebastian Frye zu seinem Wurzelpunkt zurückgekehrt sei – zu Dorfgemeinschaft, Freundeskreis und dem Taufbecken im Wallfahrtsort. Pastor Stephan Wolf freute sich, dass der Tag der Primiz gleichzeitig der Tag sei, an dem er vor 33 Jahren selbst im Dom zu Münster zum Priester geweiht worden war.

Primiz Sebastian Frye Eggerode

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  • Nach 138 Jahren wurde erstmals wieder ein Eggeroder Junge im Dom zu Münster zum Priester geweiht. Entsprechend groß waren die Freude und die Beteiligung an der Primiz von Sebastian Frye, die am Sonntag in Eggerode gefeiert wurde. Foto: Alfons Körbel
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Die Festpredigt hielt der Freund und Mentor von Sebastian, Dr. Marc Röbel. Er begann mit der verblüffenden Frage. „Wann haben Sie zum letzten Mal getanzt?“ Die Priesterweihe am Pfingstfest sei dazu angetan gewesen, vor Freude zu tanzen. Viele seiner Weggefährten seien von dem Ereignis tief berührt und begeistert gewesen.

„Sebastian hat sich von Gott ergreifen lassen.“ Mit launigen Worten beschrieb Röbel den Werdegang Sebastians: „Sohn einer Küsterfamilie, an dessen Wiege wahrscheinlich schon Marienlieder gesungen wurden, der mit Wallfahrtsandenken gespielt hat, im katholischen Kindergarten, durch katholische Grundschule und bischöfliches Gymnasium zum Theologiestudium und zuletzt zur Priesterweihe gekommen ist“.

Am Dreifaltigkeitssonntag, so führte er aus, „will das Fest unsere Seele zum Tanz bringen“. Röbel verglich das Fest mit einem griechischen Volkstanz, der Perichorese, in der antiken griechischen Philosophie die vollständige gegenseitige Durchdringung. „In der Tanzschule Gottes hat Sebastian früh erkannt, worauf es ankommt“. Er beendete seine Predigt mit der Aufforderung: „Gott bittet zum Tanz. Lasst Euch nicht lange bitten. Wir tanzen, Herr, weil du uns führst“.

Nach dem Pontifikalamt zog der Neupriester mit der Gemeinde zur Gnadenkapelle zum Gebet und zündete seine Primiz-Kerze an. Beim anschließenden Empfang am Freialtar bildete sich eine lange Gratulationsschlange. Den Glückwunsch aller Eggeroder Vereine überbrachte Brudermeister Heinz Fleige und überreichte eine Urkunde mit den Emblemen aller Vereine.

Der Tag der Primiz endete mit dem Primiz-Segen. In der Heimatstube war eine Ausstellung sakraler Gegenstände und der Geschichte der Priester von Schöppingen, Gemen und Eggerode zu sehen, die Sebastian Fryes Bruder, Matthias Frye, zusammengestellt hat. Die Ausstellung ist auch an den folgenden zwei Wochenenden noch geöffnet.

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