Heimatfreunde ersetzen Hektometersteine
Weiterer Ersatz für alte Bahnrelikte

Burgsteinfurt -

Schon zum zweiten Mal haben die Steinfurter Heimatfreunde Hans Knöpker und Erwin Alfers sowie Richard Raue aus Schöppingen einen sogenannten Hektometerstein auf der Radbahn ersetzt. Bei einer Kontrollfahrt hatten sie in der Bauerschaft Hollich zwischen der Aa-Brücke und der Wettringer Straße bei Kilometer 88,7 nur noch Bruchstücke eines älteren Steins gefunden.

Sonntag, 12.06.2016, 18:06 Uhr

Schon zum zweiten Mal haben die Steinfurter Heimatfreunde Hans Knöpker und Erwin Alfers sowie Richard Raue aus Schöppingen einen sogenannten Hektometerstein auf der Radbahn ersetzt.

Bei einer Kontrollfahrt hatten sie in der Bauerschaft Hollich zwischen der Aa-Brücke und der Wettringer Straße bei Kilometer 88,7 nur noch Bruchstücke eines älteren Steins gefunden. Sie vermuten, dass der Stein bei Mäharbeiten des Randstreifens beschädigt worden ist. Die Kosten der Aktion haben die drei Akteure wieder aus eigener Tasche bezahlt.

Raue hatte die Modellschalung für den Sockel und den Stein angefertigt, um mit Alfers den Markierungsklotz in Beton nach den Maßen der Dienstvorschrift der Deutschen Bahn zu gießen. Dem Bahnrelikt haben die Heimatfreunde einen weißen Anstrich gegeben. Raue trug die Normzahlen „88,7“ der Bahn AG auf. Der 200 Kilogramm schwere Stein ist nun von Hans Knöpker in das vorgefertigte Schotterbett mit einem Frontlader gehievt worden.

Die Bezeichnungen der Hektometersteine weisen auf die Kilometerentfernung der ehemaligen Bahnstrecke von Oberhausen-Quakenbrück hin. Zu Bahnzeiten dienten sie den Lokführern zur Orientierung.

Mithilfe der Kilometrierung ist es heute auf der beliebten Radstrecke möglich, einen beliebigen Punkt eindeutig in seiner Lage zu bestimmen. Auf diese Weise können Streckendistanzen ermittelt werden oder Unfallstellen genau lokalisiert werden.

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