Feuerwehrtag für den Nachwuchs
Jugendliche bannen die Gefahr

Schöppingen -

Beinahe wäre der für das Wochenende geplante Berufsfeuerwehrtag für den Nachwuchs nicht nur sprichwörtlich ins Wasser gefallen: Akute Hochwassergefährdung und Katastrophenalarm im Kreis Borken hatten der aktiven Wehr bis dato schon eine Menge abgefordert.

Dienstag, 28.06.2016, 08:06 Uhr

Lecke Fässer, aus denen eine unbekannte Flüssigkeit läuft, gilt es in der Übung abzudichten.
Lecke Fässer, aus denen eine unbekannte Flüssigkeit läuft, gilt es in der Übung abzudichten. Foto: Sabine Sitte

Beinahe wäre der für das Wochenende geplante Berufsfeuerwehrtag für den Nachwuchs nicht nur sprichwörtlich ins Wasser gefallen: Akute Hochwassergefährdung und Katastrophenalarm im Kreis Borken hatten der aktiven Wehr bis dato schon eine Menge abgefordert. Zu allem Übel erschwerte Dauerregen die vorbereiteten Einsatzübungen. Doch Ende gut, alles gut: Mit viel Elan und Humor trotzten die 13 Jugendlichen, davon drei Mädchen, und deren Ausbilder allen Widrigkeiten.

Der erste Alarm ertönt kurz nach 11 Uhr am Samstag. Gerade noch hat der Feuerwehrnachwuchs das Quartier für die kommende Nacht bezogen, als die Sirene losgeht. Das Einsatzfax vermeldet: Verdächtiger Rauch über einem Bauernhof in Tinge. Vor Ort brennt ein großer Stoß Baumschnittabfall. Die Gruppenführer der beiden Löschtrupps sondieren die Lage. „Haben Sie das Feuer bei der Gemeinde angemeldet?“, fragt Marie Mensing den Bauern als Erstes. Der druckst verhalten. Geplante private Feuer ab einem Quadratmeter brauchen eine behördliche Genehmigung. Liegt die nicht vor, löscht die Wehr und den Verursacher kommt der Einsatz der Feuerwehr teuer zu stehen. Der stetige Regen hält das Feuer zum Glück klein. Trotzdem zieht der Angriffstrupp mit Dungharken die Äste breit auseinander, um auch den Schwelbrand abzulöschen.

Jugendfeuerwehrtag Schöppingen

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  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte
  • Nachwuchskräfte der Schöppinger Feuerwehr waren jetzt einen Tag lang quasi im Dauer-Trainingseinsatz – mit großem Engagement. Foto: Sabine Sitte

Mit durchnässter Kleidung treffen die Gruppen wieder im Gerätehaus ein. Es bleibt nur wenig Zeit, die dicken Jacken und Hosen zu trocknen, die Löschfahrzeuge zu säubern und neu zu bestücken. Schon heult die Sirene erneut auf. Der Einsatzcode vermeldet GSG klein, das Kürzel für Gefährliche Stoffe und Güter. In der Hauptstraße läuft eine unbekannte Flüssigkeit aus blauen Plastikfässern und versickert im Boden. Diese Übung geht der Feuerwehrnachwuchs ruhig und souverän an. Ein fester Ablauf hilft bei der Orientierung: GAMS. Ausbilder Björn Achterberg fragt die Gruppenführer ab und erklärt die einzelnen Schritte noch einmal anschaulich. „Zuerst die Gefahr der Lage erkennen, danach Absperrmaßnahmen einleiten und dabei nicht zimperlich sein.“ Sind Menschenleben in Gefahr und muss eine Spezialrettung angefordert werden? Der Angriffstrupp macht sich bereit, um die lecken Fässer abzudichten und steigt in die Chemikalienschutzanzüge. Währenddessen hält das rotweiße Flatterband Neugierige vom Einsatzort zurück. Aus Schlauchrohrstücken und einer Plane improvisiert der Schlauchtrupp ein Dekontaminationsbecken. Dort hinein steigen Moritz Vallböhmer und André Borgert nach ihrem gefährlichen Einsatz und werden mit einem Hochdruckstrahl und einer Bürste von noch anhaftenden Chemikalien gesäubert. Die erste Gefahr scheint gebannt, nun muss sich ein Spezialunternehmen um den Abtransport der Fässer kümmern.

Die Ausbilder sind zufrieden. Erleichtert über den reibungslosen Ablauf, räumen die Jugendlichen den Einsatzort und klettern zurück in die Löschfahrzeuge. Bis zur nächsten Übung wird es noch eine gute Weile dauern, doch das weiß der Nachwuchs zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Die Ausbilder bereiten für den späteren Nachmittag einen Alarm mit „Feuer groß“ vor. Für die Nacht ist noch ein technischer Einsatz mit einer Ölspur geplant, und am Sonntag sollte ein simulierter Verkehrsunfall die Jugendfeuerwehr fordern.

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