Sponsorenlauf an der Sekundarschule
Neuer Parcours spornt Schüler an

Schöppingen -

Da staunt Helge Sünneker nicht schlecht. Schon nach ein paar Minuten laufen die ersten Schüler durchs Ziel und holen sich ein Gummiband ab – schneller als der Lehrer erwartet hat. Die Mädchen und Jungen der Sekundarschule sind beim Sponsorenlauf am Donnerstag hoch motiviert.

Freitag, 08.07.2016, 06:07 Uhr

Für jede zurückgelegte Runde erhielten die Läufer im Zielbereich ein Gummiband ums Handgelenk gestreift.
Für jede zurückgelegte Runde erhielten die Läufer im Zielbereich ein Gummiband ums Handgelenk gestreift. Foto: Rupert Joemann

Kein Wunder, bleibt der Erlös doch in der Schule. Ein Drittel der Einnahmen geht in die Klassenkasse und soll für einen Wandertag mit Erlebnischarakter ausgegeben werden, zwei Drittel fließen in einen Fitness-Erlebnis-Parcours. Der soll auf der Wiese hinter der Sporthalle entstehen. „Damit wollen wir die Sportfläche vergrößern und so den Schulhof erweitern“, sagt Helge Sünneker . Der Parcours soll ein weiterer Baustein der Gesunden Schule sein.

Pro Zwei-Kilometer-Runde erhielten die Läufer ein Gummiband. Das zogen sie sich ums Handgelenk. 90 Minuten haben die Schüler Zeit, möglichst viele Bänder zu sammeln. Im Vorfeld hatten sich die Schüler im privaten Umfeld Sponsoren gesucht, die für jeden gelaufenen Kilometer einen selbst gewählten Betrag spendeten.

„Einige haben bis zu 14 Sponsoren“, zeigte sich Helge Sünneker begeistert vom Engagement der Kinder und Jugendlichen. In der selbstständigen Suche nach Sponsoren und deren Beteiligung drücke sich auch die Wertschätzung gegenüber der Leistung der Schüler aus, so Lehrer Sünneker. Das motiviere zusätzlich.

Doch nicht nur die Mädchen und Jungen der Sekundarschule schnürten die Sportschuhe, auch zahlreiche Lehrer liefen mit. So zum Beispiel Hauptorganisator Sebastian Möller . Im Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gab Möller übers Megafon den Lauf um 9 Uhr frei, ehe er sich selbst auf die Strecke begab. Mit ihrem Handy stoppte Jenny Krükel, ganz in ein Läufer-Dress gekleidet, ihre Zeit.

Wer wollte, konnte es auch langsamer angehen lassen. Selbst in Straßenkleidung machten sich einige Schüler auf den Weg. Der wurde von rund 60 Helfern abgesichert. An mehreren Stationen kümmerten sich Schulsanitäter, Sporthelfer, Eltern und Lehrer um die Läufer. Nur wenige verletzte Kinder nahmen nicht teil und warteten auf dem Schulhof.

Die hohe Teilnehmerzahl war für Helge Sünneker auch ein positives Zeichen, wie sehr sich die Schüler mit dem Sponsorenlauf und dem Ziel identifizierten.

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