Städtebauförderprogramm unterstützt Umbau der Kulturhalle und des Rathauses
Konjunkturprogramm für Schöppingen

Schöppingen -

217 Projekte in Nordrhein-Westfalen, darunter auch mehrere in Schöppingen, erhalten in diesem Jahr Geld aus dem Städtebauförderprogramm. „Mit 1 469 000 Euro wird die städtebauliche Einbindung des Künstlerdorfes und die energetische Erneuerung sowie der barrierefreie Zugang zum Rathaus ermöglicht“, teilt die SPD-Bundestagsabgeordnete und Finanzausschussvorsitzende Ingrid Arndt-Brauer mit. Insgesamt investieren Land, Bund und die Europäische Union fast 261 Millionen Euro in das Förderprogramm, heißt es in der Pressemitteilung.

Montag, 18.07.2016, 09:07 Uhr

Der Umbau der Kulturhalle im Rahmen des Projekts „Kraftwerk Künstlerdorf“ wird auch mit Bundesmittel finanziert.
Der Umbau der Kulturhalle im Rahmen des Projekts „Kraftwerk Künstlerdorf“ wird auch mit Bundesmittel finanziert. Foto: Anne Alichmann

Mit der Bundespolitikerin besuchten die Kommunalpolitiker der Schöppinger SPD Stefan Roters , Rainer Sobottka und Martin Rehring jetzt die geförderten Projekte. Dabei erläuterten sie auch die derzeitigen Planungen. Zunächst solle die Kulturhalle neben dem Künstlerdorf einen Anbau erhalten, der dann für die neuen Sanitärräume eine Hackschnitzel-Heizanlage beherbergt. Das Gebäude soll eine Glasfront sowie ein Überdachungsvorbau erhalten. Weitere Mittel sollen in die energetische Sanierung des Rathauses fließen.

Arndt-Brauer begrüßte die inhaltliche Ausrichtung des Programms: Der soziale Zusammenhalt werde mit gezielten Maßnahmen in Wohnquartieren gefördert. Zugleich werde so die regionale Wirtschaft unterstützt. Die Fördermittel ermöglichten ein Vielfaches an weiteren Investitionen. „Das ist ein gutes und nachhaltiges Konjunkturprogramm für unsere Städte und Gemeinden. Es verbessert die Attraktivität unserer Städte, ihre Aufenthalts- und Lebensqualität für alle Menschen und hilft denen, die Hilfe besonders bedürfen. Letztlich sichert es auch Arbeitsplätze vor Ort, vom Handel bis zur Bauwirtschaft“, sagte Arndt-Brauer.

Zudem bleibt es in Nordrhein-Westfalen bei der kommunenfreundlichen Ausgestaltung der Bund-Länder-Hilfen: Jeder Bundes-Euro wird mit 1,40 Euro des Landes ergänzt. Die Kommunen steuern 60 Cent bei. Arndt-Brauer: „Das ist einzigartig in Deutschland: Nach dem üblichen Finanzierungsschlüssel müssten Bund, Land und Kommune jeweils einen gleich hohen Anteil aufbringen.“

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