Wilfried Theising in Eggerode
Wallfahrtszeit ist eröffnet

Eggerode -

Zahlreiche Gläubige kamen am 1. Mai nach Eggerode, um die Wallfahrtszeit zu eröffnen. Das Pontifikalamt feierte mit ihnen Wilfried Theising, Weihbischof in Münster und Offizial des Offizialatsbezirks Oldenburg. „Wenn ich nach Eggerode eingeladen werde, muss man mich nicht lange bitten“, sagte er.

Mittwoch, 03.05.2017, 10:05 Uhr

Die Seelsorger eröffneten die Wallfahrtssaison in Eggerode.
Die Seelsorger eröffneten die Wallfahrtssaison in Eggerode. Foto: Alfons Körbel

Theising ist im Wettringen geboren, absolvierte ein Praktikum in Schöppingen und war als Kaplan in Borken tätig. So war es für ihn nicht verwunderlich, dass er viele bekannte Gesichter wiedersah, wie er bemerkte.

In seiner Predigt ging er auf seine Kindheit in Wettringen ein. Dort war ihm das Bild der Heiligen Familie im Elternhaus in besonderer Erinnerung geblieben.

„Josef geht schweigend durch das Evangelium, und auch Maria erscheint sehr wortkarg.“ Nur, als auf der Hochzeit zu Kana der Wein ausging, habe Maria die Diener aufgefordert: „Was er euch sagt, das tut“, so Theising. Unzählige Menschen seien bisher an dem Wallfahrtsort gewesen, um ihre Anliegen vorzubringen. Die Fragen beträfen viele verschiedene Themen, die am Wallfahrtsort zusammengetragen werden. Maria sei die Hörende.

„Wer zu Maria kommt, kommt als Getrösteter zurück“, so der Bischof. Deshalb sei es sinnvoll, immer wieder zurückzukehren. „Es tut gut, mit anderen dies zu erleben, aber auch allein.“ Mit einem Wunsch endeten Theisings Worte: „Ein Pilgerjahr mit Trost, Stärke und Vertrauen zu erleben, mit Maria, die in besonderer Weise hilft, als lebende Mutter“.

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