Blues Festival in Schöppingen
„My Baby“ macht ihr eigenes Ding

Schöppingen -

Die Band My Baby spielt ihre eigene Version des Bluesrock: Bei dem Trio aus Amsterdam harmoniert die Slide-Gitarre mit souligem Gesang und schnellen Beats, so entsteht Delta Blues, mal gepaart mit Elementen des Dub, mal mit Elementen des Funk. Das gibt es am Wochenende auch in Schöppingen zu hören.

Donnerstag, 01.06.2017, 06:06 Uhr

Das Trio „My Baby“ aus Amsterdam ist am Samstag in Schöppingen auf dem Blues Festival.
Das Trio „My Baby“ aus Amsterdam ist am Samstag in Schöppingen auf dem Blues Festival. Foto: Veranstalter

Die Band My Baby spielt ihre eigene Version des Bluesrock: Bei dem Trio aus Amsterdam harmoniert die Slide-Gitarre mit souligem Gesang und schnellen Beats, so entsteht Delta Blues, mal gepaart mit Elementen des Dub, mal mit Elementen des Funk . Dadurch erschafft die Gruppe eine stilistische Bandbreite, die sie selbst als „Delta Trans Louisiana Dub Indie Funk“ beschreibt. Damit treten die drei Musiker am Samstag (3. Juni) von 22.45 Uhr bis Mitternacht auf der Bühne am Vechtebad auf.

Die Band aus Amsterdam besteht aus dem neuseeländischen Gitarristen Daniel Johnston , dem niederländischen Drummer Joost van Dyck und seiner Schwester, Sängerin und Frontfrau Cato van Dyck. Die Geschwister wuchsen in einer Künstlerfamilie auf, mit dem Caravan zogen sie mehrere Jahre lang durch Europa. So lernten die Geschwister die „Kunst der Performance“, wie sie selbst auf ihrer Facebook-Seite schreiben.

Die Frontfrau mit der E-Gitarre um die Hüfte überzeugt mit ihrer hohen, kräftigen Stimme und weiß, wie sie die Zuhörer von der Bühne aus mitnimmt. Denen juckt es bei den tanzbaren Sounds wohl ohnehin in den Füßen. Dementsprechend beliebt ist die Musik der Band mittlerweile auch in den Clubs der Heimat.

Die Band entstand 2012, ihr Debütalbum „Loves Voodoo!“ ein Jahr später führte sie durch die vielen Clubs und Festivals der Benelux-Länder. Mittlerweile sind sie auch im Rest Europas unterwegs, ihr zweites Album „Shamanaid“ bescherte ihnen noch einmal deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Die Band nennt als Einflüsse auch spirituelle Musik, etwa aus dem Gospel- und Voodoobereich. Der Kulturring vergleicht die Auftritte der Band mit „Voodoo-Messen“, mit der Frontfrau als „rätselhafte Hohepriesterin“. Demnach können sich die Zuschauer auf eine besondere Bühnenshow einstellen.

► Das Festival findet am Samstag und Sonntag statt. Einlass ist jeweils um 13 Uhr, Beginn um 14 Uhr. Zwei-Tagesticket: 65 Euro, Tagestickets 40 Euro. Campingplatz pro Person fünf Euro. Tickets nur online. 

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