Erster Spatenstich an der Kulturhalle beim Regionale-2016-Projekt
Eine Vision wird Wirklichkeit

ScHöppingen -

„Ein erster Spatenstich ist mir lieber als drei integrierte Handlungskonzepte, die oft wieder in der Schublade verschwinden.“ Regierungspräsident Reinhard Klenke erntete am Mittwochnachmittag beim offiziellen ersten Spatenstich zum Umbau der Schöppinger Kulturhalle nickende Zustimmung bei seinen Zuhörern.

Donnerstag, 20.07.2017, 06:07 Uhr

Nahmen den Spaten in die Hand: (v.l.) Regierungspräsident Reinhard Klenke, Bürgermeister Franz-Josef Franzbach, Klaus Schäfer (Vorstand Stiftung Künstlerdorf), Uta Schneider (Regionale-Geschäftsführerin), Josef Spiegel (Geschäftsführer Künstlerdorf), Ulrich Bock (Architekturbüro Bock-Neuhaus-Partner), Kreisdirektor Ansgar Hörster und Bauamtsleiter Rainer Hachmann.
Nahmen den Spaten in die Hand: (v.l.) Regierungspräsident Reinhard Klenke, Bürgermeister Franz-Josef Franzbach, Klaus Schäfer (Vorstand Stiftung Künstlerdorf), Uta Schneider (Regionale-Geschäftsführerin), Josef Spiegel (Geschäftsführer Künstlerdorf), Ulrich Bock (Architekturbüro Bock-Neuhaus-Partner), Kreisdirektor Ansgar Hörster und Bauamtsleiter Rainer Hachmann. Foto: Guido Kratzke

„Heute ist ein guter Tag für Schöppingen“, hatte zuvor schon Bürgermeister Franz-Josef Franzbach bilanziert. Über sieben Jahre waren die Pläne für das Regionale-Projekt „Kraftwerk Künstlerdorf Schöppingen“ gereift und am Vormittag mit den ersten Rückbauarbeiten an der alten Fassade gestartet.

„Ich war von Anfang an von der Idee fasziniert“, outete sich Regionale-Geschäftsführerin Uta Schneider als Fan der von Josef Spiegel , dem Geschäftsführer der Stiftung Künstlerdorf, initiierten Vision, die jetzt Wirklichkeit werde. Dabei äußerte sie allerdings auch ihr Bedauern, dass die energetische Sanierung des alten Gebäudebestands der weiteren Gebäude aus finanziellen Gründen nicht mit in Angriff genommen werden kann.

Zugleich erinnerte sie an das Projekt „Windkraft im Kornfeld“, mit dem im vergangenen Jahr Schöppingen schon einen wertvollen Regionale-Beitrag geliefert habe.

„Es ist ein Ort, der Synergien schafft“, betonte Schneider und verwies auf die Mehrdeutigkeit des Begriffs Kraftwerk bei diesem Projekt. So sollen durch die neue Heizungsanlage mittels regenerativer Wärmeerzeugung nicht nur das Künstlerdorf und die Kulturhalle beheizt werden, sondern auch das Rathaus, bei dem zugleich die Sanierung des Mitte der 1970er-Jahre errichteten Gebäudes in Angriff genommen wird.

Uta Schneider war nicht mit leeren Händen an die Feuerstiege gereist. „Eigentlich gibt es diese Urkunde immer, wenn ein Regionale-Projekt den A-Status bekommt – aber wir haben bislang keinen passenden Termin gefunden“, erklärte sie ein wenig entschuldigend, warum das gerahmte Dokument erst zum Spatenstich offiziell überreicht wurde. Dazu hatte sie für den Bürgermeister und den Künstlerdorf-Chef noch strahlend gelbe Kunststoffblumen mit einem kleinen Solarmodul und die offizielle Plakette, die künftig die Fassade der Kulturhalle zieren soll, als Geschenk im Gepäck.

„Der Koalitionsvertrag der Landesregierung nimmt den Begriff des dritten Ortes auf“, erklärte Klenke. Gemeint seien damit zentrale Orte im ländlichen Bereich für Kultur. „Sie haben das in Schöppingen vorgemacht“, lobte der Regierungspräsident. Nach Fertigstellung werde der Ortskern noch mehr zum Verweilen einladen.

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