Hochwasser
Gemeinde holt sich Rat beim Bundesamt für Katastrophenschutz

Schöppingen -

Die Gemeinde will sich Fachwissen von auswärtigen Institutionen einholen, um das Hochwasser-Problem an der Meisenstraße und anderen Orten bei Starkregen anzugehen. Das beschloss der Gemeinderat am Montag einstimmig.

Mittwoch, 11.10.2017, 13:10 Uhr

Große Wassermassen kommen vom Schöppinger Berg die Meisenstraße bei einem Starkregen herunter.
Große Wassermassen kommen vom Schöppinger Berg die Meisenstraße bei einem Starkregen herunter. Foto: privat

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Holger Benölken schlug vor, das Bundesamt für Katastrophenschutz miteinzubeziehen. Das verfüge über entsprechende Erfahrungen. Bürgermeister Franz-Josef Franzbach will zudem Kontakt zur Landwirtschaftskammer und dem Landwirtschaftlichen Ortsverein aufnehmen.

Walter Vielhauer , Anwohner der Meisenstraße, schilderte die Ereignisse bei den vergangenen Starkregen. „Ich war das Regenrückhaltebecken des Bergs“, so Vielhauer. Er empfahl, die Grasnarbe an beiden Seiten der Felder abzufräsen. So würde das Wasser sich auf den Feldern verteilen.

„Die Kanalisation kann das Wasser nicht auffangen. Das ist ein Problem der Ortslage. Das wird man nicht vermeiden können“, sagte Ralf Marpert ( CDU ). Seine Fraktion schlug vor, den vor Vielhauers Haus abgesenkten Bordstein wieder zu erhöhen. Doch zunächst einmal soll die Verwaltung nun Gespräche mit den Institutionen führen. „Wir müssen irgendwas erfinden, dass das Wasser nicht vom Feld kommt“, sagte Manfred Epping (Grüne).

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