Brandschutzerziehung in den Kindergärten
Neugierige Blicke durch die Wärmebildkamera

Schöppingen -

Ganz neugierig guckt der kleine Junge in das unbekannte Gerät. „Das ist eine Wärmebildkamera“, erklärt Feuerwehrmann Andreas Fröhner. „Damit kann man im Dunkeln sehen und können wir euch finden.“ 53 Mädchen und Jungen der vier katholischen Kindergärten in Schöppingen, Eggerode und Gemen sind an diesem Vormittag zu Gast im Feuerwehrgerätehaus. Der Besuch erfolgt im Rahmen der Brandschutzerziehung.

Mittwoch, 09.05.2018, 19:05 Uhr

Mit vereinten Kräften heben die Mädchen und Jungen des St.-Marien- und St.-Antonius-Kindergartens mit Marie Mensing und Andreas Fröhner den dicken Schlauch hoch.
Mit vereinten Kräften heben die Mädchen und Jungen des St.-Marien- und St.-Antonius-Kindergartens mit Marie Mensing und Andreas Fröhner den dicken Schlauch hoch. Foto: Rupert Joemann

Zu Beginn empfangen Andreas Fröhner , Markus Brune und Marie Mensing die Kinder und ihre Erzieherinnen in der großen Autohalle. Auf dem Hof wartet noch Thomas Raring, der schon einmal den Schlauch ausgerollt hat.

Als Fröhner mit den Kindern spricht, begibt er sich in die Hocke und ist somit auf einer Augenhöhe mit ihnen. Ein pädagogisch richtiges Verhalten. „Ach, das weiß man, wenn man drei kleine Kinder hat“, sagt Andreas Fröhner lapidar lächelnd. Man lernt es aber auch während der Wochenend-Fortbildung, die Fröhner als Leiter der Schöppinger Brandschutzerziehung extra besucht hat.

Ein Junge will anfangs sofort neugierig wissen, wo denn die Drehleiter ist. „Die haben wir leider nicht“, sagt Fröhner und verweist auf die Ahauser Kollegen.

Besonders spannend wird es für die Kinder im Hof. Dort steht ein großes Löschfahrzeug. An beiden Seiten sind die Klappen heruntergelassen, sodass die Gäste alles ganz genau sehen können. Zunächst bittet Andreas Fröhner die Kindergartenkinder aber in die Mannschaftskabine des Wagens. „Setzt mal die Helme auf“, fordert Fröhner die Mädchen und Jungen auf. Die kommen dem gerne nach. Ein Mädchen schnappt sich auch gleich die in einer Schutzfolie eingeschweißten Atemschutzmaske. „Das ist ja ein cooler Anschnallgurt“, sagt ein Junge. Die Kinder entdecken spielerisch den Feuerwehrwagen.

Draußen dürfen sie dann zu zweit mit einem Feuerwehrschlauch auf zwei Ziele spritzen. „Verteiler, Wasser marsch“, ruft ein Mädchen Thomas Raring zu, der dann den Hahn aufdreht. Das Kommando haben sie von Andreas Fröhner gelernt. Marie Mensing leistet derweil Hilfestellung an der Schlauchspritze.

Vor dem Tag im Feuerwehrgerätehaus haben Fröhner und das 12-köpfige Team der Brandschutzerziehung bereits die Kinder in ihren Einrichtungen besucht und sie dort das Thema Feuer nähergebracht. Jetzt steht noch abschließend eine Räumungsübung in den Kindergärten an.

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