Abschluss der Marienfestwoche
Pontifikalamt mit Weihbischof Ludger Schepers: „Frieden als kostbares, zerbrechliches Geschenk“

Eggerode -

Seit mehr als 650 Jahren wird in Eggerode, dem zweitältesten Wallfahrtsort im Bistum Münster, das Patrozinium in besonderer Weise gefeiert. Den Abschluss der Marienfestwoche am Sonntag das Patronatsfest Mariä Geburt.

Dienstag, 11.09.2018, 17:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 10.09.2018, 16:26 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 11.09.2018, 17:00 Uhr
Nach dem Pontifikalamt ging es mit dem Gnadenbild in einer Prozession durch Eggerode. Zuvor ging Weihbischof Ludger Schepers in seiner Predigt auf die Bedeutung des Friedens ein.
Nach dem Pontifikalamt ging es mit dem Gnadenbild in einer Prozession durch Eggerode. Zuvor ging Weihbischof Ludger Schepers in seiner Predigt auf die Bedeutung des Friedens ein. Foto: Alfons Körbel

Eingeladen war Weihbischof Ludger Schepers aus Essen, um das Pontifikalamt am Nachmittag mit den Pilgern zu feiern. Nach alter Tradition kamen zu dem Abschlussgottesdienst Pilger aus den benachbarten Gemeinden, aus St. Brictius Schöppingen, Ss. Fabian und Sebastian Osterwick, St. Nikolaus Darfeld und St. Nikolaus Holtwick.

Feierlich das Festhochamt mitgestaltet haben die Chöre aus Schöppingen, Gemen, Eggerode unter der Leitung von Chorleiterin Christa Teltenkötter . Die anschließende Marienprozession durch den Wallfahrtsort geleitete der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schöppingen unter der Leitung von Rüdiger Wolbeck.

Marienfestwoche 2018 in Eggerode: Festsonntag

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  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel
  • Die Marienfestwoche entdete mit einem Pontifikalamt am Freialtar und der anschließenden großen Marienprozession. Foto: Alfons Körbel

Bischof Ludger Schepers betonte zu Beginn seiner Predigt, dass nach dem Ende des ersten Weltkriegs mittlerweile 100 Jahre vergangen sind und es dreiundsiebzig Jahre Frieden nach dem zweiten Weltkrieg gebe.

„Krieg ist ein dauerndes Übel für die Schöpfung Gottes, Frieden ein kostbares, zerbrechliches Geschenk, für das man dankbar sein muss“, betonte der Bischof. Doch der Friede sei gefährdet, der Friede in der Natur durch die Folgen des Klimawandels, der Naturkatastrophen oder der Verunreinigung durch den Menschen.

Selbst in der Kirche könne man Unfrieden feststellen, wie der Brief einiger deutscher Bischöfe an Papst Benedikt gezeigt habe. Auch die Fremdenfeindlichkeit in Chemnitz zeuge von Unfrieden. „In solcher Hilflosigkeit können wir zu Maria flüchten, zu „Unserer Lieben Frau vom Himmelreich“. Himmelreich sei ein Synonym für Frieden und das sei uns versprochen. „Frieden fällt uns nicht in den Schoß, wir werden herausgefordert, uns für den Frieden einzusetzen“, war sein Appell am Ende der Predigt.

Nach dem Pontifikalamt wurde das Gnadenbild in einer Prozession durch Eggerode getragen. Diese endete mit einer Statio an der Gnadenkapelle, wo Bischof Schepers die Pilger entließ.

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