Pfarrer Christoph Backhaus kommt aus Wettringen
Gemeinde St. Brictius erhält vierten Seelsorger

Schöppingen -

Mit Pfarrer Christoph Backhaus von der St.-Petronilla-Gemeinde in Wettringen wird die St.-Brictius-Gemeinde ab 15. Oktober (Montag) um einen weiteren Seelsorger, auf dann vier, aufgestockt. „Das ist für uns eine sehr gute Situation, in der wir dann auch Aufgabengebiete besser verteilen können“, sagt Pfarrer Thomas Diedershagen.

Freitag, 05.10.2018, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 05.10.2018, 18:00 Uhr
Pfarrer Thomas Diedershagen will die Aufgaben besser verteilen.
Pfarrer Thomas Diedershagen will die Aufgaben besser verteilen. Foto: Pressestelle Bistum

Die personelle Ausstattung bedinge allerdings, „dass wir dann auch bei Bedarf im Dekanat wirken“, so Diedershagen weiter. Erst jüngst waren er und Pfarrer em. Wolfgang Böcker beispielsweise für den erkrankten (sich inzwischen aber wieder im Dienst befindlichen) Pfarrer Josef Leyer in Heek eingesprungen.

Der 59-jährige Christoph Backhaus verlässt St. Petronilla auf eigenen Wunsch. Er hatte Bischof Dr. Felix Genn um die Entpflichtung von der Leitungsaufgabe in Wettringen gebeten, so teilte die dortige Kirchengemeinde auf ihrer Internetseite mit.

Christoph Backhaus hatte in Münster und Freiburg Theologie studiert und war am 26. Mai 1985 in Münster zum Priester geweiht worden. Backhaus übernahm im Anschluss drei Jahre lang eine Kaplan-Stelle in Gescher, bevor er elf Jahre als Militärpfarrer in Delmenhorst und Goslar wirkte.

Als die Gemeinden St. Petronilla Wettringen und St. Michael Bilk zum 1. Juli 2005 fusionierten, wurde Backhaus zum ersten Pfarrer der Großgemeinde ernannt.

Nach seinem Abschiedsgottesdienst am 14. Oktober (Sonntag) tritt der Seelsorger bereits einen Tag später sein Amt in Schöppingen an. Im Gottesdienst am Sonntag (21. Oktober) soll er der Gemeinde vorgestellt werden.

„Wir kennen einander bereits von den Jubiläumsfeierlichkeiten 2013“, sagt Thomas Diedershagen. „Pfarrer Backhaus wird vermutlich auch schon an der nächsten Dienstbesprechung teilnehmen und dabei können wir schon erste Blicke darauf werfen, welche Aufgaben er übernehmen will. Das kann im Beerdigungsdienst ebenso sein wie bei der Taufe oder in den verschiedenen Gruppen.“ Zunächst allerdings stehe das Kennenlernen der Menschen im Fokus.

Auf Dauer wird Christoph Backhaus, dessen Vertrag in St. Brictius nicht befristet ist, auch seinen Wohnsitz in der Gemeinde nehmen. Eine Möglichkeit, so Diedershagen, wäre eine Wohnung im Pfarrhaus Eggerode, das momentan umgebaut wird. Dort soll Pfarrer Eberhard Mwageni einziehen, eine zweite Wohnung für Christoph Backhaus wäre aber noch frei.

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