Kosten in Höhe von 140 000 Euro
Neuer Ruheraum für Kindergarten St. Marien

Schöppingen -

Der St.-Marien-Kindergarten in Eggerode erhält einen Anbau. Die Pläne sehen zwei Bereiche vor.

Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Der Holzschuppen wird dem Anbau am St.-Marien-Kindergarten in Eggerode weichen müssen. An der Klinkerfassade entlang bis zu den Fenstern (r.) entsteht der Ruheraum.
Der Holzschuppen wird dem Anbau am St.-Marien-Kindergarten in Eggerode weichen müssen. An der Klinkerfassade entlang bis zu den Fenstern (r.) entsteht der Ruheraum. Foto: Rupert Joemann

Der St.-Marien-Kindergarten in Eggerode erhält einen Anbau. Darauf verständigten sich die Mitglieder des Bauausschusses am Mittwoch einstimmig. Einzig über die äußere Gestaltung des Anbaus soll noch einmal im Gemeinderat diskutiert werden.

„Der Kindergarten ist gut aufgestellt“, sagte Bürgermeister Franz-Josef Franzbach. Das Einzige, was fehle, sei ein Ruheraum für die U 3-Kinder. Der soll bis zum Beginn des Kindergartenjahrs 2019/2020 fertig sein.

Die mit der Einladung veröffentlichten Sitzungsunterlagen erhielten keine Pläne. Das hatte einen Grund: „Wir wollten erst noch die Abstimmung mit den Behörden abwarten“, sagte Bürgermeister Franzbach. So konnte der Verwaltungschef den Ausschussmitgliedern aktuell mit dem Landesjugendamt, dem Kreisjugendamt und dem Kindergarten abgesprochene Pläne präsentieren.

Und die sehen zwei Bereiche vor. Zum einen soll in dem Ruheraum Platz für zehn Betten für die unter Dreijährigen geschaffen werden, außerdem sind Toilettenanlagen für die Kinder und ein Wickeltisch vorgesehen.

„Im Gebäude gab es keine Möglichkeit mehr, den Ruheraum unterzubringen“, sagte Franz-Josef Franzbach. Der etwa sechs mal sieben Meter große Anbau soll mit dem bestehenden Gruppenraum verbunden werden, sodass „nur zwei Durchbrüche“ notwendig seien, so Franzbach.

Der Ruheraum soll in Holzrahmenbauweise entstehen. Derzeit geplant ist dabei ein Flachdach sowie eine Klinkerfassade. Die Auswahl des Klinkers sei mit Kita-Leiterin Melanie Stark abgestimmt, so Franzbach. Die Farbe orientiert sich am Klinker des bestehenden Gebäudes.

Das fand die Ausschussvorsitzende Ursula Uphoff (CDU) nicht so gelungen: „Ich käme nicht darauf, dass das ein Kindergarten wäre. Ich finde, dass muss man sehen.“ Ihr erschien der Klinkervorschlag zu trist. Sie plädierte für eine aufgelockerte Holzfassade. Zudem schlug Uphoff eine Dachbegrünung vor. Auch ein Satteldach wurde von einigen Ausschussmitgliedern ins Gespräch gebracht.

Die Verwaltung hat die Kosten für den Anbau auf rund 140 000 Euro kalkuliert. Der Ausschuss stimmte dafür, das Geld mit in den Haushalt 2019 aufzunehmen.

Die Ausschussmitglieder einigten sich darauf, dass die Verwaltung die zusätzlichen Kosten für eine andere Dachform, eine aufgelockerte Fassade sowie eine Dachbegrünung berechnet und die Ergebnisse dem Gemeinderat vorlegt.

„Ich bin sehr froh, dass der Ausschuss dem Neubau zugestimmt hat“, zeigte sich Kita-Leiterin Melanie Stark am Donnerstag glücklich über das Ergebnis.

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