Gewässerunterhaltungskosten
Neue Berechnungsgrundlage

Schöppingen -

Die Berechnungsgrundlage für die Umlage der Gewässerunterhaltungskosten ist vom Land geändert worden. Der Gemeinderat hat diese Änderungen nun in seiner Satzung aufgenommen.

Samstag, 15.12.2018, 13:00 Uhr
Die Berechnungsgrundlage für die Umlage der Gewässerunterhaltungskosten ist vom Land geändert worden.
Die Berechnungsgrundlage für die Umlage der Gewässerunterhaltungskosten ist vom Land geändert worden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Ausschlaggebend für die Höhe der Umlage ist ab dem kommenden Jahr nur noch, ob die Fläche versiegelt oder unversiegelt ist. Die Kosten der Gewässerunterhaltung werden künftig zu 90 Prozent auf die versiegelten Flächen und zu zehn Prozent auf die unversiegelten Flächen umgelegt, die sich auf den Grundstücken der einzelnen Wasser- und Bodenverbandsgebiete befinden.

Als versiegelt gelten alle Flächen, auf denen Gebäude oder sonstige vom natürlichen Wasserabfluss abweichende Versiegelungen des Bodens vorzufinden sind. Darunter fallen zum Beispielbefestigte Flächen mit Beton, Asphalt, Schotter. Als unversiegelt gelten Flächen die eine natürliche Bodenbeschaffenheit aufweisen. Hierzu gehören Rasenflächen, Blumenbeete, Wiesen, Äcker, Weiden und Waldflächen.

Zugrunde gelegt werden hierfür unter anderem geodatentechnische Luftbild-aufnahmen, die in Schöppingen in diesem Jahr gemacht worden sind. „Die Daten müssen noch einer abschließenden Prüfung unterzogen werden“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Die Gebührenveranlagung soll im kommenden Jahr erst erfolgen, wenn die belastbaren Daten vorliegen.

Der Gemeinderat musste dennoch jetzt schon die Satzung ändern, da ein rückwirkender Satzungserlass rechtlich nicht zulässig ist. Bürgermeister Franz-Josef Franzbach ging in der Ratssitzung davon aus, dass einige Bürger mehr, andere dagegen weniger zahlen müssen.

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