Wohnungsmarktbericht der NRW-Bank
Wohnen wird teurer

Schöppingen -

Wohnen in Schöppingen wird immer teurer. Das zeigt ein Blick in das jetzt veröffentliche Wohnungsmarktprofil 2018 der NRW-Bank. Demnach ist die mittlere Nettokaltmiete für Bestandswohnungen zwischen 2015 und 2017 um 6,3 Prozent angestiegen. Sie lag 2017 bei 5,4 Euro pro Quadratmeter. Geht man mit dem Vergleich bis zum Jahr 2008 zurück, liegt der Anstieg sogar bei 16,6 Prozent.

Freitag, 11.01.2019, 19:00 Uhr
In Schöppingen wird rege gebaut. Im Baugebiet „Am Überweg“ vergibt die Gemeinde 24 Grundstücke.
In Schöppingen wird rege gebaut. Im Baugebiet „Am Überweg“ vergibt die Gemeinde 24 Grundstücke. Foto: Rupert Joemann

Die meisten Schöppinger, nämlich rund 80 Prozent, wohnen dabei in Ein- oder Zweifamilienhäusern. Die durchschnittliche Wohnfläche je Wohnung liegt bei knapp 119 Quadratmeter. Der Anteil der Sozialwohnungen an Wohnungen in Mehrfamilienhäusern lag 2017 bei 23 Prozent. Das ist eine vergleichsweise hohe Zahl, wenn man sich den Mittelwert für Gemeinden mit unter 10 000 Einwohnern in NRW anschaut: Hier liegt der Anteil der Sozialwohnungen nur bei rund zehn Prozent, in ganz NRW nur bei neun Prozent.

Auch der mittlere Kaufpreis für Eigenheime – der Median aller im Internet angebotenen Objekte für Eigenheime – ist mit 174 000 längst nicht mehr der, der er noch vor einigen Jahren war. Hier ist er zwischen 2015 und 2017 um 9,5 Prozent angestiegen. Um sich ein Eigenheim zu kaufen, muss ein Schöppinger im Schnitt bis zu drei Jahresnettoeinkommen aufbringen.

Wer selbst baut, zahlt ebenfalls mehr als noch in den vergangenen Jahren, nämlich im Schnitt 75 Euro pro Quadratmeter für baureifes Land. Das ist seit 2008 ein Anstieg um 7,1 Prozent. Damit liegt Schöppingen in einer Größenordnung mit den Nachbarkommunen Heek, Metelen, Horstmar, Legden und Rosendahl. Am teuersten ist unbebautes Land in der näheren Umgebung in Münster: Hier sind 300 Euro und mehr pro Quadratmeter Boden zu zahlen.

Auch in den vergangenen Jahren wurde in Schöppingen rege gebaut. Das zeigt die veröffentlichte Bauintensität. Demnach ist in Schöppingen der Bestand an Mehrfamilienhäusern zwischen 2015 und 2017 um etwa 1,5 Prozent gestiegen, jener der Ein- und Zweifamilienhäuser um etwa 0,3 Prozent.

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