Neujahrsempfang der Pfarrei St. Brictius
Ein Dankeschön für vielfältige Hilfe

Schöppingen -

Kurzweilig, bunt und informativ: Der Neujahrsempfang der katholischen Pfarrei St. Brictius am Samstagabend überzeugte mit einem unbeschwerten Programmkonzept am neuen Veranstaltungsort der Kulturhalle Kraftwerk.

Montag, 14.01.2019, 18:26 Uhr aktualisiert: 15.01.2019, 15:12 Uhr
„Die Betschwestern“ Anika Meikmann (l.) und Anne Bitter (r.) waren alles andere als in sich gekehrt.
„Die Betschwestern“ Anika Meikmann (l.) und Anne Bitter (r.) waren alles andere als in sich gekehrt. Foto: Sabine Sitte

Mit Musik, Theater und einer heißen Suppe dankten die Organisatoren den Ehrenamtlichen der Gemeinden St. Antonius Gemen, St. Mariä Geburt Eggerode und St. Brictius Schöppingen für ihren Einsatz im vergangenen Jahr. Neben einem kurzen Ausblick auf das Jahr 2019 wurden die neue Leitung der Ameland-Ferienspiele und das Präventionskonzept gegen sexualisierte Gewalt vorgestellt.

Mit seinen Gedanken zum Jahr eröffnete Pfarrer Thomas Diedershagen den Abend: „Wofür willst du deine Zeit einsetzen?“, lautete seine Frage auf die Geschichte von den 86 400 Sekunden, die uns tagtäglich einem großen Schatz gleich zur Verfügung stünden.

Karola Große Lutermann vom Pfarreirat dankte den Gästen für ihre „vielfältige Hilfe und facettenreiche Unterstützung“ in der Gemeindearbeit. Auch in 2019 stehen anspruchsvolle Termine auf dem Programm: Es gibt den Ostergarten in der Kulturhalle, im Sommer führt die Hagelfeierprozession zur Kapelle auf den Schöppinger Berg und es ist eine Kapellenwallfahrt – zukünftig im jährlichen Wechsel mit der Wallfahrt nach Billerbeck – geplant.

Zum Ende der Eggeroder Marienfestwoche Anfang September besucht Bischof Dr. Felix Genn den Wallfahrtsort. Der Pastoralplan in Kurzform soll mit dem Osterpfarrbrief in den Gemeinden verteilt werden, so Große Lutermann.

Als neu im hauptamtlichen Seelsorgeteam begrüßte sie Pastor Christoph Backhaus und Pastoralassistentin Jasmin Laudano. Auch das Leitungsteam der Ameland-Ferienspiele hat gewechselt. Lothar Everding und Frederik Berghaus lösen die langjährigen Mitarbeiter Susanne Hiller und Achim Bruns ab.

„Wir können auf viele gute Dinge und eine tolle Organisation zurückgreifen“, lobte Everding die Übergabe und freut sich, „den Kindern auch zukünftig eine gute Freizeit gestalten zu können.“ Just an diesem Morgen habe es 55 Anmeldungen für den kommenden Sommer gegeben.

Das neue institutionelle Schutzkonzept (ISK) zur Prävention sexualisierter Gewalt stellten Pastoralreferentin Stefanie Eißing und Melanie Rotterdam, Leiterin des Familienzentrums Vechtestädtchen, vor. „Niemand soll damit unter Generalverdacht gestellt werden“, betonte Eißing. „Es soll eine Kultur des Hinsehens, Wahrnehmens und der Aufmerksamkeit in die Gemeinde tragen.“ Verschiedene Maßnahmen sollen für das Thema sensibilisieren und Kindes-wohlgefährdung verhindern. Stefanie Eißing, Melanie Rotterdam und Andreas Kortüm sind als Präventionsfachkräfte aufgestellt.

Für die Unterhaltung sorgten musikalisch Wilhelm Münch und die Damen der KFD-Theatergruppe.

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