Seit einem Jahr in Eggerode
Erste Ideen hat Uwe van de Loo schon umgesetzt

Schöppingen -

Die Aufgaben-Kombination Küster, Kirchenmusiker und Wallfahrtsassistent passt Uwe van de Loo perfekt. „Da kann man viel gestalten“, sagt der 50-Jährige, der seit gut einem Jahr in Eggerode arbeitet. Van de Loo hat schon einige Neuerungen eingeführt.

Samstag, 16.02.2019, 06:00 Uhr
Seit gut einem Jahr ist Uwe van de Loo Küster, Kirchenmusiker und Wallfahrtsassistent in Eggerode. Bei Pilgerveranstaltungen spielt er auch die digitale Orgel in der Gnadenkapelle.
Seit gut einem Jahr ist Uwe van de Loo Küster, Kirchenmusiker und Wallfahrtsassistent in Eggerode. Bei Pilgerveranstaltungen spielt er auch die digitale Orgel in der Gnadenkapelle. Foto: Rupert Joemann

Die Aufgaben-Kombination Küster, Kirchenmusiker und Wallfahrtsassistent passt Uwe van de Loo perfekt. „Da kann man viel gestalten“, sagt der 50-Jährige, der seit gut einem Jahr für die Kirchengemeinde St. Brictius in Eggerode arbeitet.

Van de Loo, der zuvor in Kevelaer als Küster tätig war, hat schon einige Neuerungen eingeführt. Dabei freut er sich, dass die Eggeroder aufgeschlossen für Veränderungen seien.

„Vun nix kütt nix, sagt man im Rheinland“, sagt Uwe van de Loo schmunzelnd. Um Dinge anzustoßen, sei Eigeninitiative gefragt. Und die Eggeroder scheint er mit seiner Art und Weise begeistert zu haben. Aber nicht nur die. „Die Anbindung an Schöppingen ist auch wichtig“, betont der 50-Jährige. Schließlich gehört St. Marien Eggerode zur fusionierten Pfarrei St. Brictius. Ein Beispiel für das gute Miteinander ist für ihn, dass an der im vergangenen Jahr aus der Taufe gehobenen Wallfahrtsgilde auch Schöppinger beteiligt sind.

Was ihm besonders gut an seiner neuen Stelle gefällt im Vergleich zum großen Wallfahrtsort Kevelaer: „Ich bin näher an den Menschen, an der eigenen Gemeinde.“ In Kevelaer sei er zeitweise gar nicht aus der Sakristei herausgekommen, so der verheiratete Küster.

In Eggerode genieße er hingegen einen großen Freiraum, sowohl bei der Arbeit als auch im alltäglichen Leben. „Wir schätzen sehr das dörfliche Leben.“

Aber auch in einem überschaubaren Dorf kann er viele Dinge angehen. So gab es im vergangenen Jahr bereits zwei Konzerte in der St.-Marien-Kirche. Auch in diesem Jahr sind in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Schöppinger Konzerte im Rahmen der Kirchen- und Rathauskonzerte zwei Auftritte in der Kirche geplant. Es ist eine weitere Möglichkeit, beide Orte näher zusammenzubringen.

Neu ist auch der Facebook-Auftritt. Van de Loo: „Da kann ich die aktuellen Termine reinsetzen.“ Überarbeitet wurden auch die Internetseite und Werbematerialien. Ein Drohnen-Video von Matthias Höing bietet neue Perspektiven von Gnadenkapelle, Kirche und Freialtar.

Uwe van de Loo hat zwar schon einiges auf den Weg gebracht, aber trotzdem noch jede Menge Ideen. „An den Kirchenführer müssen wir auch noch dran. Der ist vergriffen“, sagt van de Loo.

Als größeres Projekt kann er sich die Innenrenovierung der Gnadenkapelle vorstellen. „Da ist eine dicke Farbschicht drauf. Die Wand wurde jedes Jahr gestrichen“, so der Küster. Mittlerweile erhält der Innenraum der Gnadenkapelle nur noch einen dünnen Überstrich, um den Ruß zu übertünchen. „Der Hochaltar hat eigentlich eine Farbfassung.“ Diesen ursprünglichen Zustand möchte Uwe van de Loo am liebsten wieder herstellen. Doch alles lässt sich auch nicht in gut einem Jahr umsetzen.

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