Team der Talentschmiede bei der Arbeit
Generationen tüfteln gemeinsam am E-Kettcar

Schöppingen -

Jung und Alt sitzen entspannt zusammen und fachsimpeln. Ihr Gespräch dreht sich um Ampere, die Stromstärke. Sie überlegen gerade, warum das Elektro-Kettcar den Geist aufgegeben hat. Die Teilnehmer der Talenteschmiede haben ein E-Kettcar zusammengebaut

Montag, 18.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 15:22 Uhr
Das E-Kettcar und die Seifenkiste mit Benzinmotor wollen (v.l.) Luis Woestmann, Richard Raue, Leon Gausling, Jan Gausling, Simon Frenzel, Moritz Pfeifer, Lukas Deitert und Gottfried Wolf beim Frühlingsfest ausstellen.
Das E-Kettcar und die Seifenkiste mit Benzinmotor wollen (v.l.) Luis Woestmann, Richard Raue, Leon Gausling, Jan Gausling, Simon Frenzel, Moritz Pfeifer, Lukas Deitert und Gottfried Wolf beim Frühlingsfest ausstellen. Foto: Rupert Joemann

Jung und Alt sitzen entspannt zusammen und fachsimpeln. Ihr Gespräch dreht sich um Ampere, die Stromstärke. Sie überlegen gerade, warum das Elektro-Kettcar den Geist aufgegeben hat. Die Teilnehmer der Talenteschmiede haben ein E-Kettcar zusammengebaut.

Jung, das sind an diesem Tag die Jugendlichen Luis Woestmann , Leon Gausling, Jan Gausling, Moritz Pfeifer, Lukas Deitert und Simon Frenzel. Alt, das sind die Gruppenleiter Gottfrieed Wolf und Richard Raue. Die rund fünf Jahrzehnte Altersunterschied sind in diesem Augenblick nicht zu spüren. Alle reden auf Augenhöhe miteinander. „Die Sicherung haben wir abgeschossen“, glaubt Gottfried Wolf den Fehler zu kennen. Gefahren ist das E-Kettcar schon. „Die Beschleunigung ist höher als beim Benzinmotor“, sagt einer der Jugendlichen. Er kann den Vergleich beurteilen. Schließlich haben die Jugendlichen einer Seifenkiste einen Benzin-Motor verpasst.

„Der Benzinmotor ist technisch aufwendiger aufwendiger. Benzintank, Leitungen und Auspuff, das verursacht einen erheblichen Mehraufwand“, so ein anderer Jugendlicher. Beim E-Motor sei das nur Plus und Minus.

Die Jungen, zwei von ihnen sind in der sechsten Klasse, die anderen in der Jahrgangsstufe 10, sind über die Technik-AG der Sekundarschule zum freiwilligen Angebot der Talenteschmiede gekommen, die jeden zweiten Freitag von 15.30 bis 17.30 Uhr öffnet. Außer Leon Gausling. Der hat schon als Drittklässler seinen großen Bruder Jan begleitet.

Die Mischung macht‘s für die Jungen. Die Mischung aus Theorie und Praxis. „Es ist toll zu sehen, wie das funktioniert“, findet ein Jugendlicher. Dabei erwies sich das E-Kettcar schwieriger als gedacht. „Ich habe gedacht, Kette draufschmeißen und das war‘s, war aber nicht so“, so ein Teilnehmer der Talenteschmiede.

Vor allem die Verkleidung hat lange gedauert. Seit einem Jahr basteln die Jugendlichen mit Gottfried Wolf am E-Kettcar. Das Kettcar hat er im Internet gefunden. Beim Bau konnten die Jugendlichen eigene Ideen mit einbringen.

Das Ergebnis wollen die Tüftler beim Frühlingsfest präsentieren.

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