Jüngste Gruppen-Führerinnen
Der Ostergarten-Virus steckt an

Schöppingen -

Mit 15 Jahren ist Melanie Kortüm die Jüngste, die Gruppen durch die Räume in der Kulturhalle Kraftwerk führt. Die 19-Jährige Andrea Hölscher ist schon etwas erfahrener. Sie führte bereits vor drei Jahren Gäste durch den Ostgarten. Die beiden jungen Frauen sind die Jüngsten im Führungsteam.

Freitag, 19.04.2019, 06:00 Uhr
Melanie Kortüm (l.) und Andrea Hölscher sind die jüngsten Gruppen-Führerinnen. Zudem sind sie Mitglieder der Messdienerleiter-Runde, die einen eigenen Raum gestaltet hat, inklusive Lesezeichen und Polaroidkamera.
Melanie Kortüm (l.) und Andrea Hölscher sind die jüngsten Gruppen-Führerinnen. Zudem sind sie Mitglieder der Messdienerleiter-Runde, die einen eigenen Raum gestaltet hat, inklusive Lesezeichen und Polaroidkamera. Foto: Rupert Joemann

Ein wenig haben ihre Hände bei ihrer ersten Führung durch den Ostergarten schon gezittert, gibt Melanie Kortüm zu. Kein Wunder: Schließlich ist sie mit 15 Jahren die Jüngste, die Gruppen durch die Räume in der Kulturhalle Kraftwerk führt.

Da ist Andrea Hölscher schon richtig erfahren. Die 19-Jährige führte bereits vor drei Jahren Gäste durch den Ostgarten. Die beiden jungen Frauen sind die Jüngsten im Führungsteam.

„Ich habe mich drei Jahre darauf gefreut, Führungen machen zu können“, erzählt Melanie Kortüm. Ihre Mutter hatte bei der Ostergarten-Premiere vor drei Jahren an der Kasse gesessen. Die damals 12-jährige Melanie half ihrer Mutter beim Aufräumen auf. „Schon da habe ich gesagt, dass ich das machen möchte“, sagt Melanie Kortüm.

Insgesamt hat die Zehntklässlerin des Gymnasiums Arnoldinum in Burgsteinfurt fünf Führungen zugeteilt bekommen. Ihre erste war zusammen mit Ulf Kapitza. „Das hat richtig Spaß gemacht.“ Die Gäste hätten zwar gemerkt, dass sie anfangs nervös gewesen sei, „aber sie haben sich gefreut, dass so junge Leute mitmachen“, erzählt Melanie Kortüm.

Auch Andrea Hölscher fand über ihre Mutter den Weg zum Ostergarten. Vor drei Jahren war sie mit in Sendenhorst, um sich den dortigen Ostergarten anzuschauen. „Das fand ich schon ziemlich beeindruckend“, sagt sie. Da sie bei der Schöppinger Premiere Ferien hatte, übernahm sie, mit gerade einmal 16 Jahren, direkt Führungen.

Wie Melanie Kortüm engagiert sich auch Andrea Hölscher, die eine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin absolviert, in der Messdienerleiter-Runde der Kirchengemeinde. Die Leiter haben selbst einen Ausstellungsraum gestaltet. Im Mittelpunkt stehen zwei Elemente. Zum einen haben sie auf einer Wand das Wort Liebe in viele Sprachen übersetzt, zum anderen sollen die Gäste mit einer Polaroidkamera Fotos von sich machen und „dabei ein Symbol der Liebe bilden“, so Andrea Hölscher. Die Fotos können dann an ein großes, rotes Herz gesteckt werden. Die Aktion kommt so gut an, dass bereits ein zweites Herz aufgehängt worden ist.

Außerdem dürfen die Besucher ein Lesezeichen mit Herzen kostenlos mitnehmen. 3000 Exemplare haben die Teilnehmer der Tagesstruktur Arbeit und Beschäftigung (TAB) des St.-Antonius-Hauses gebastelt.

„Beim nächsten Mal bin ich wieder dabei“, betont Melanie Kortüm. Andrea Hölscher steht neben ihr und lächelt zustimmend. Ob die beiden dann allerdings noch die Jüngsten sind, bleibt abzuwarten.

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