Ein musikalisches Farbenspiel
David „Biscuit“ Miller und Randolph Matthews eröffnen die beiden Festival-Tage

Schöppingen -

Das Programm fürs Blues-Festival steht, auch die Reihenfolge der Bandauftritte ist mittlerweile festgelegt. Den Festival-Samstag eröffnet der Musiker David Miller, am Sonntag steht als erstes Randolph Matthews­ auf der Bühne.

Mittwoch, 08.05.2019, 06:00 Uhr aktualisiert: 09.05.2019, 16:40 Uhr
Eine besondere Bühnenshow verspricht der Auftritt von David „Biscuit“ Miller zum Auftakt des Blues-Festivals.
Eine besondere Bühnenshow verspricht der Auftritt von David „Biscuit“ Miller zum Auftakt des Blues-Festivals. Foto: Kulturring

Zum Blues kam David Miller auf einem eher ungewöhnlichen Weg: Er wuchs in der Southside von Chicago auf und war auf derselben Schule wie die Kinder von Willie Dixon. Einmal nahm Willie Dixon ihn mit zu einem Konzert des jungen Lucky Peterson – und von diesem Moment an wusste David „Biscuit“ Miller, dass er Musiker werden wollte. Das macht er bis heute. Zusammen mit seiner Band eröffnet er am 8. Juni (Samstag) von 14 bis 15.15 Uhr das vom Kulturring veranstaltete Blues-Festival am Vechtebad.

David Miller erlernte die Bass-Gitarre und gründete mit einem Schulfreund seine erste Band. In Minneapolis dann machte er Bekanntschaft mit Sonny Rogers. Der brachte ihm alles Wichtige bei, um Blues zu spielen, heißt es in einer Ankündigung des Kulturrings. Später spielte Miller in der Band von Mojo Buford und zehn Jahre in der Band von Lonnie Brooks.

2000 gründete er seine eigene Band, The Mix, mit der er bis heute unterwegs ist. Zum ersten Mal ist die Gruppe am Pfingstwochenende in Deutschland. Dazu gehören neben David „Biscuit“ Miller auch Myron „Doctor Love“ Robinson, Bobby B. Wilson und Alex „Southside“ Smith.

Der Kulturring beschreibt Millers Musik als „Funky Chicago Blues mit einer Prise Soul“ und kündigt eine Band an, deren Bühnenshow explosiv und voller Spielfreude ist.

Den zweiten Tag eröffnet am 9. Juni von 14 bis 15.15 Uhr Randolph Matthews­ . Jazz, Soul, Weltmusik, Blues: All diese Musikarten vereint der britische Singer-Songwriter. Besondere Aufmerksamkeit verdient sich der in England geborene Sänger aber mit seinem neuesten Projekt: dem Afro Blues Project. Dabei arbeitet er mit dem italienischen Musiker und Produzenten Pablo Leoni sowie Alessandro Diaferio. Sie bieten einen Mix aus zeitgenössischem Blues, inspiriert von Größen wie Eric Bibb, Jimi Hendrix und Ben Harper.

Randolphs expressive britische Interpretation ergänzt die Trommelklänge von Pablo Leoni im New-Orleans-Stil sowie Alessandros vielseitiges elektroakustisches Blues-Gitarrenspiel. Das Trio, das sich 2012 erstmals in London bei einer Jazz-und-Blues-Jam-Session traf, bietet originelle Songs über die Diaspora der Farben im Blues, heißt es weiter in der Ankündigung des Kulturrings. Die drei Musiker, die in unterschiedlichen Welten geboren wurden, teilen dennoch den gleichen universellen Ausdruck der Bluesmusik, der reist und sich mit echten Gefühlen verbindet.

► Das Blues-Festival findet am Pfingstwochenende (8. und 9. Juni) am Vechtebad statt. Einlass ist an beiden Tagen um 13 Uhr. Das Zwei-Tages-Ticket (begrenztes Kontingent) kostet 69 Euro, inklusive Gebühren, ein Ticket für einen Tag 42 Euro. Die Karten sind über die Internetseite des Kulturrings erhältlich.

 

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