40 Frauen und Männer engagieren sich
Gemeinde dankt Ehrenamtlichen für Arbeit in der Integrationshilfe

Schöppingen -

„Eine Herzensangelegenheit“ und der Wunsch, „dass sich alle Neukömmlinge in Schöppingen wohlfühlen“ sind Gründe für die Ehrenamtlichen, sich in der Integrationshilfe zu engagieren, so deren Tenor. Mit einem gemeinsamen Abend im Alten Rathaus bedankte sich Bürgermeister Franz-Josef Franzbach am Freitag bei den Frauen und Männern.

Dienstag, 02.07.2019, 12:00 Uhr
Die Helfer hatten Gelegenheit, sich auszutauschen.
Die Helfer hatten Gelegenheit, sich auszutauschen. Foto: privat

Mit einem Aufruf im Oktober 2017 fing alles an: Ehrenamtliche gesucht! Die Gemeinde erwartete ab Dezember erstmals die Zuweisung von anerkannten Flüchtlingen mit dauerhaftem Bleiberecht. Schnell hatten sich 30 Freiwillige gefunden, die die neuen Mitbürger beim Eingewöhnen unterstützen wollten.

Zur Flüchtlingskoordinatorin wurde Melanie Rotterdam berufen. Eineinhalb Jahre später kann Schöppingen eine gut funktionierende Organisation vorweisen: Mit dem Kulturentreff und der Fahrradwerkstatt an der Hauptstraße 34, dem Möbellager (Amtsstraße 60) und der Kleiderkammer (neben der Apotheke) sind Orte der Kommunikation und Selbsthilfe nicht nur für Flüchtlinge entstanden.

„Wir als Verwaltung sind verpflichtet, für die Grundbedürfnisse zu sorgen“, sagte Franzbach in seiner Dankesrede. „Doch Integration ist mehr als das. Integration bedeutet, dass diese Menschen in Schöppingen ankommen und sich wohlfühlen. Das ist die deutlich anspruchsvollere Aufgabe, die wir hervorragend gelöst haben. Und das ist Ihr Verdienst.“

Inzwischen arbeiten etwa 40 Frauen und Männer ehrenamtlich in der Integrationshilfe.

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