Marienfestwoche
Pontifikalamt mit Bischof Genn

Eggerode -

Die Festwoche ist Höhepunkt des Wallfahrtsjahres in Eggerode. In diesem Jahr besucht der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, den Abschluss der Festwoche, um mit den Gläubigen am Festsonntag (8. September) um 15 Uhr das Pontifikalamt am Freialtar zu feiern und mit ihnen die anschließende Prozession durch den Ort zu gehen.

Donnerstag, 05.09.2019, 17:30 Uhr aktualisiert: 06.09.2019, 12:02 Uhr
Bischof Dr. Felix Genn feiert am Sonntag das Pontifikalamt am Freialtar.
Bischof Dr. Felix Genn feiert am Sonntag das Pontifikalamt am Freialtar.

Passend hierzu wartet nun der Heimatverein Eggerode mit einem künstlerischen Höhepunkt auf. Dank der Bürgerstiftung Schöppingen besitzt der Heimatverein nun zwei Grafiken des Künstlers Wolfgang Nocke . Für einen Bildband erstellte Nocke bereits das Motiv des Alten Rathauses von Schöppingen.

Als passendes Pendent fertigte er nun den Blick über den Kirchplatz von Eggerode auf Kapelle und Kirche an. Den farbintensiven, gerahmten großen Bildern von 40 mal 55 Zentimeter werden jeweils gleichgroße, gestochen scharfe Schwarz-Weiß-Fotografien gegenübergestellt.

Passenderweise nennt der in Asbeck wohnende Künstler sein Werk „Prozession“. Den Begleittext zu dem Bild steuerte der Eggeroder Küster und Organist Uwe van de Loo bei: „Vor der grünen hügeligen Parklandschaft des Westmünsterlandes stehen Wallfahrtskirche und Gnadenkapelle von Eggerode. Über allem schwebt in einem Strahlenkranz der Sonne, der sich auf dem Anbau der Kapelle wiederfindet, die Darstellung des Gnadenbildes ‚Unsere Liebe Frau vom Himmelreich‘ mit dem auf ihrem Schoß sitzenden Christus, der dem Betrachter zulächelt. Die Gottesmutter verschwindet geheimnisvoll hinter einer großen grünen Friedenstaube. Sie ist nur zu erahnen; aber so wird derjenige deutlich, um den es bei jeder Marienverehrung geht: Jesus Christus, der Friedensfürst“ (Auszug aus dem Begleittext).

Der Betrachter kann weitere symbolische Details wie Tauben oder Regenbogen auf dem Bild entdecken. Daneben sind Einzelheiten aus der Wirklichkeit wiederzuerkennen, so zum Beispiel die Bank zum Ausruhen zwischen Kirche und Kapelle – eine Kombination aus Realismus und Symbolik.

Eine Besichtigung der Bilder sowie Erklärungen durch Wolfgang Nocke sind nach der Prozession ab etwa 17 Uhr in der Heimatstube möglich. Handsignierte Büttengrafiken mit dem Eggeoder Motiv „Prozession“ sind an diesem Tag in der Heimatstube sowie später über die Mitglieder des Vorstandes des Heimatvereins käuflich zu erwerben.

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