Kreisorchester spielt in der Brictius-Kirche
Neue Klangfarben mit einarbeiten

Schöppingen -

Die Uraufführung des von Guido Rennert (Siegburg) neu arrangierten Brictius-Lieds dürfte der Höhepunkt des Konzerts des Kreisorchesters Borken am 27. Oktober (Sonntag) um 18 Uhr in der St.-Bricitus-Kirche werden.

Samstag, 07.09.2019, 13:00 Uhr
Das Kreisorchester Borken tritt am 27. Oktober in der St.-Brictius-Kirche auf. Dabei wird es auch das neue Arrangement des Brictius-Lieds uraufführen.
Das Kreisorchester Borken tritt am 27. Oktober in der St.-Brictius-Kirche auf. Dabei wird es auch das neue Arrangement des Brictius-Lieds uraufführen. Foto: Feldhaus: Fotografen

„Es ist ein Arrangement für ein symphonisches Blasorchester“, freut sich Robert Feldhaus . Der Schöppinger spielt im Kreisorchester Klarinette und ist zudem Beisitzer im Vorstand. Das Stück weise „eine bombastische Einleitung“ auf, so Feldhaus. Im Mittelteil werde die bekannte Hauptmelodie des bisherigen Brictius-Lieds gespielt. Der Text könne sogar mitgesungen werden, so der Schöppinger. Finanziert wurde das Projekt von zwei Geschäftsleuten.

Konzerttermine

Das Kreisorchester gibt in diesem Jahr an zwei Tagen drei Konzerte. Am 13. Oktober (Sonntag) spielt es mit dem Kreisjugendorchester ab 17 Uhr in der Borkener Stadthalle Vennhof ein weltliches Konzert. Der Eintritt kostet 17 bis 22 Euro. Karten gibt es ab Montag (9. September) im Internet. Freien Eintritt haben die Gäste am 27. Oktober (Sonntag) um 14.30 Uhr in der Bocholter St.-Norbert-Kirche und um 18 Uhr der St.-Brictius-Kirche Schöppingen. Das Orchester bittet um Spenden. Gespielt wird dem Ort entsprechend ein kirchliches Programm.  

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Dirigent André Baumeister hat sich extra schon einen Eindruck von der Atmosphäre in der Kirche verschafft. „Es wird sehr beeindruckend klingen“, ist er überzeugt. Dafür dürfte allein schon die Größe des Kreisorchesters mit 65 Frauen und Männern den Rahmen bilden.

Die Besucher dürfen sich auf ein symphonisches Blasorchester freuen, bei dem einige Nicht-Blasinstrumente andere Klangfarben einbringen. So hat sich das Kreisorchester zuletzt einen Kontrabass angeschafft. Was dem Kreisorchester fehlt, ist vor allem ein Schlagzeug-Satz und eine Harfe. Dann wäre das Instrumentarium vollständig. „Dafür hätten wir dann zwölf Jahre gearbeitet“, sagt André Baumeister. In Schöppingen hilft die Feuerwehrkapelle dem Kreisorchester mit dem Schlagzeug-Satz aus.

André Baumeister, der sein Dirigenten-Master-Abschluss in Maastricht erworben hat, möchte mit den Proben und Konzerten den Musikerinnen und Musikern aus dem gesamten Kreisgebiet neue Impulse geben. Die könnten anschließend in ihre Orchester zurückkehren und die eine oder andere musikalische Idee aufgreifen. Baumeister hofft, dass sich so einige Blasorchester auch zu symphonischen Blasorchestern entwickeln.

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