Klangskulptur
Solarzellen erzeugen Strom für Töne

Schöppingen -

Gemeinsam mit dem Künstler José Antonio Orts haben Bürgermeister Franz-Josef Franzbach, sein Allgemeiner Vertreter Franz-Josef Gausling und Künstlerdorf-Geschäftsführer Dr. Josef Spiegel jetzt die neue Klangskulptur hinter dem Künstlerdorf besichtigt.

Montag, 14.10.2019, 06:00 Uhr
Einen ersten Eindruck von der neuen Skulptur verschafften sich (v.l.) Franz-Josef Gausling, Josef Spiegel, José Antonio Orts und Franz-Josef Franzbach.
Einen ersten Eindruck von der neuen Skulptur verschafften sich (v.l.) Franz-Josef Gausling, Josef Spiegel, José Antonio Orts und Franz-Josef Franzbach. Foto: Gemeinde Schöppingen

Die Skulptur mit dem Namen „Wäldchen“ erzeugt mit Hilfe von Licht und Sonne über zehn kleine Solarzellen Klänge und Töne in unregelmäßigen Abständen und Rhythmen sowie in unterschiedlicher Intensität. Je höher die Sonneneinstrahlung, desto dynamischer die Tonfolge.

Über das angebrachte Rohrsystem und eine technische Speicherung der Solarenergie kann mit relativ geringer Energie eine hörbare Tonfolge wahrgenommen werden.

Diese neue vom spanischen Künstler Orts entworfene und installierte Skulptur ist begehbar und kann über den Weg, der an der Kulturhalle Kraftwerk hinter dem Künstlerdorf vorbeiführt, angesehen und angehört werden.

Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 30 000 Euro. Eine ähnliche Skulptur hat José Antonio Orts auch im spanischen Valencia verwirklicht.

Die Installation ist Teil des Projektes „Kraftwerk Energie“. Künstler, Wissenschaftler und Techniker entwerfen dafür gemeinsam Modelle und Vorrichtungen zur Energieerzeugung. Ziel ist, alternative Ansätze im Umgang mit Energiethemen aufzuzeigen und einen Beitrag zur Nachhaltigkeitsbildung zu leisten.

Das Projekt wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell mit 120 000 Euro gefördert.

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