Naturprojekt des Jugendheims Haltestelle
Jungen keschern in der Vechte Wasserlebewesen

Schöppingen -

Ganz aufgeregt tritt der kleine Junge in seinen Gummistiefeln aus dem Wasser. In den Händen hält er einen Kescher. Er hat einen kleinen Fisch gefangen. Schnell dreht der Junge den Kescher über einem kleinen Aquarium und kippt den Fisch ins Wasser. „Das ist mein erster Fisch, den ich gefangen haben“, ruft er stolz. Mit anderen Jungen nimmt er am Naturprojekt des Jugendheims Haltestelle teil.

Donnerstag, 24.10.2019, 08:00 Uhr
Naturpädagoge Stefan Leiding (4.v.r.) leitet das Naturprojekt des Jugendheims Haltestelle.
Naturpädagoge Stefan Leiding (4.v.r.) leitet das Naturprojekt des Jugendheims Haltestelle. Foto: Rupert Joemann

„Kinder haben sofort Spaß daran. Sie gehen gerne nach draußen. Die Natur steckt in uns drin“, sagt Stefan Leiging , Naturpädagoge aus Bocholt, der das Projekt der Offenen Jugendarbeit fachlich begleitet. Er habe eher das Gefühl, dass sich die Eltern Sorgen machten, ihre Kinder kämen dreckig zurück, so Leiding .

An diesem Nachmittag keschern die neun- bis elfjährigen Jungen in der Vechte. „Wir wollen die Kinder sensibilisieren, dass es außer Fischen noch andere Lebewesen im Wasser gibt“, sagt Stefan Leiding. Auch die Muscheln, Wasserflöhe, Flusskrebse, Schneider und Larven landen in einem der zwei kleinen Aquarien.

Auf dem Programmplan stehen noch drei weitere Touren in den Wald. So bestimmen die Teilnehmer Baumarten, basteln Futtertöpfe für Vögel und lernen das Ökosystem Wald spielerisch kennen.

Schon vor den Herbstferien hatten die Teilnehmer der Jungen-Gruppe Kräuter gesammelt und daraus selber eine Kräuterbutter hergestellt.

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