Verantwortliche halten am bisherigen Sicherheitskonzept fest
Schöppinger Karnevalsumzug findet auf jeden Fall statt

Schöppingen -

Thomas Saar redet nicht lange um den heißen Brei: „Der Umzug findet auf jeden Fall statt.“ Nur weil eine Komponente, das große Partyzelt, wegfalle, stürze nicht das ganze Kartenhaus ein, so der künftige Umzugspräsident auf WN-Anfrage.

Mittwoch, 06.11.2019, 19:00 Uhr
Auch die Polizei will im kommenden Jahr am bisherigen Sicherheitskonzept für den Karnevalsumzug in Schöppingen festhalten. Das ist das Ergebnis einer Besprechung aller beteiligten Institutionen am Dienstagabend.
Auch die Polizei will im kommenden Jahr am bisherigen Sicherheitskonzept für den Karnevalsumzug in Schöppingen festhalten. Das ist das Ergebnis einer Besprechung aller beteiligten Institutionen am Dienstagabend. Foto: Rupert Joemann

Am Dienstagabend fand eine Besprechung des Vereins mit allen beteiligten Institutionen (Polizei, Kreis, Gemeinde, Feuerwehr , Malteser) statt.

„Der Ort ist für den Karnevalsverein“, sagt Saar , der schon zuletzt die Aufgabe des langjährigen Umzugspräsidenten Martin Steiner übernommen hat. Er sei wiederholt angesprochen worden, dass der Verein „den Umzug nicht einstampfen“ könne. Das sieht Thomas Saar genauso. Für ihn ist es undenkbar, den Umzug ausfallen zu lassen. „Wir kriegen das hin“, betont Saar.

Anfang der Woche war bekannt geworden, dass das Partyzelt beim Umzug am 23. Februar nicht aufgebaut werden kann. Die Gemeinde kann nicht zusichern, dass die Baustelle für die Umgestaltung der Flächen hinter dem Künstlerdorf rechtzeitig fertig gestellt ist.

„Wir müssen jetzt die Fakten hinnehmen. Es bringt nichts, sich Gedanken über ungelegte Eier zu machen“, sagt Thomas Saar. „Wir müssen nun die nötigen Stellschrauben drehen.“

Änderung der Umzugsstrecke

Der Karnevalsumzug wird im kommenden Jahr nicht über die Feuerstiege führen. Das erklärten NSKKV-Elferratsmitglied Thomas Saar und Bürgermeister Franz-Josef Franzbach. Saar bezeichnete die Kurve von der Hauptstraße in die Feuerstiege als Nadelöhr. Zudem hingen die Baumäste relativ niedrig, was zu Schwierigkeiten bei einigen Wagen führe. Wie die Strecke genau verlaufen wird, steht derzeit noch nicht fest.

...

Als Erstes steht dabei ein Konzept für die Außengastronomie auf der Tagesordnung, so Elferratsmitglied Heiner Elfring auf WN-Anfrage. Schon in dieser Woche gebe es erste Gespräche mit den Wirten. Ziel ist es, die Wirte mit ins Boot zu holen. Ansonsten müsse der Verein die Gastronomie an einen externen Interessenten vergeben, da der NSKKV das personell nicht leisten könne, so Elfring.

Auch Schöppinger Vereine stünden dafür wohl nicht zur Verfügung, „die wollen alle selbst feiern“, sagt Elfring.

Am Dienstag verständigten sich die beteiligten Institutionen darauf, das Sicherheitskonzept im nächsten Jahr in bisheriger Form fortzusetzen. „Man weiß ja nicht, wie es läuft“, sagte Heiner Elfring. Niemand könne vorhersagen, wie viele Menschen zum Umzug kommen, obwohl das Partyzelt nicht angeboten wird. Das Partyzelt wird traditionell vor allem von jüngeren Besuchern stark frequentiert.

„Wir haben intensiv nach einem anderen Zelt-Standort gesucht“, sagte Bürgermeister Franz-Josef Franzbach. Letztlich erfolglos. Es sei schwierig, für ein so großes Zelt einen Platz zu finden. Niemandem sei die Entscheidung leicht gefallen, das Partyzelt abzusagen, so Franz-Josef Franzbach.

Jetzt gehe es darum, in der Region „systematisch zu kommunizieren“, dass das Partyzelt nicht aufgebaut werde, so der Bürgermeister. Franzbach zeigte sich aber auch optimistisch, dass der NSKKV ein neues Gastronomie-Konzept auf die Beine stellen werde.

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