Bürgermeister-Wahl
Franz-Josef Franzbach tritt wieder in Schöppingen an

Schöppingen -

Franz-Josef Franzbach tritt am 13. September wieder zur Bürgermeister-Wahl an. Das erklärte der Amtsinhaber am Freitagmorgen gegenüber den Westfälischen Nachrichten. Die Parteien haben sich schon dazu geäußert.

Freitag, 13.03.2020, 19:28 Uhr aktualisiert: 14.03.2020, 11:26 Uhr
Bürgermeister Franz-Josef Franzbach tritt am 13. September wieder zur Wahl an.
Bürgermeister Franz-Josef Franzbach tritt am 13. September wieder zur Wahl an. Foto: Rupert Joemann

Er wolle die gute Entwicklung Schöppingens weiter begleiten, so Franzbach. Dabei stünden wie bisher Bürgernähe, die Unterstützung der Vereine und die Finanzen im Vordergrund. Auch würde er weiterhin für eine transparente Verwaltung stehen.

Der 60-Jährige gibt zu, dass die Diskussion um das Baugebiet Am Berg „nicht vergnügungssteuerpflichtig“ gewesen sei. „Das muss man aber hinnehmen. Der Job bringt Kritik mit sich.“

Gute Entwicklung Schöppingens weiter begleiten

Er wolle, sollte er wiedergewählt werden, seine Linie beibehalten. Wobei er hinzufügt, dass man „sich immer hinterfragen muss“, so Franz-Josef Franzbach.

Besonders die kleinen Momente seien es, die Spaß an der Arbeit machten. So zum Beispiel Versammlungen bei den Vereinen. Bei den größeren Projekten zeigt sich Franzbach in seiner ersten Amtsperiode vor allem über die Eröffnung der Kulturhalle begeistert.

SPD überlegt, eigenen Kandidaten aufzustellen

Freude herrscht bei den im Gemeinderat vertretenden Parteien, dass Franzbach wieder kandidiert. „Die Fraktion hat sich einstimmig für Franzbach ausgesprochen. Wir begrüßen und unterstützen seine Kandidatur“, sagt der CDU-Gemeindeverbandsvorsitzende Helmut Möllenkotte. Die CDU sei zufrieden mit Franzbachs Arbeit und deshalb „freuen wir uns, dass er kandidiert“.

Die Fraktion hat sich einstimmig für Franzbach ausgesprochen. Wir begrüßen und unterstützen seine Kandidatur.

Helmut Möllenkotte, CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender

Auch bei Horst Emmrich (UWG) trifft die Kandidatur auf Zustimmung: „Als Fraktionschef würde ich das unterstützen.“ Doch die Wählergemeinschaft wolle sich am 31. März während der Jahreshauptversammlung entscheiden, „ob wir Franzbach unterstützen oder uns neutral verhalten“. Vor der vergangenen Bürgermeisterwahl hatte sich die UWG für Franzbach ausgesprochen. Emmrich stellt aber klar, dass die UWG keinen eigenen Kandidaten aufstellen wird.

Das wollen auch die Grünen nicht. „Der Bürgermeister hat gute Arbeit gemacht. Wir sind froh, wenn er weitermacht“, sagt Manfred Epping, Fraktionsvorsitzender der Grünen. Ob seine Partei allerdings Franzbach unterstützen will oder sich neutral verhalten wird, ließ Epping offen. „Meistens haben wir bisher keine Unterstützung ausgesprochen. Die Wählerinnen und Wähler sind mündig genug, selbst zu entscheiden.“

Die Wählerinnen und Wähler sind mündig genug, selbst zu entscheiden.

Manfred Epping, Grünen-Fraktionsvorsitzender

Einzig die SPD hat sich noch nicht entschieden, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellt. Das liegt aber nicht daran, dass sie mit Franzbach unzufrieden wäre – was nicht der Fall ist –, sondern „um die Demokratie zu erhalten“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Rüdiger Kremser. Die Bürger sollten wenigstens die Möglichkeit haben, einen anderen Kandidaten wählen zu können, wenn sie mit Franzbach unzufrieden sind. Er selbst unterstütze die Kandidatur Franzbachs, so Kremser. Sollte die SPD einen Kandidaten aufstellen, dann jemanden aus dem Ort.

 

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