Regionsschreiberin Charlotte Krafft kann nicht im Künstlerdorf leben
Kennenlernen aus der Ferne

Schöppingen -

Anfang März begann Regionsschreiberin Charlotte Krafft ihre literarische Reise durch das Münsterland. Doch erst machte ihr eine Lungenentzündung zu schaffen, dann musste ihre Unterkunft, das Künstlerdorf Schöppingen, wegen des Corona-Virus die Türen schließen.

Mittwoch, 15.04.2020, 16:26 Uhr aktualisiert: 16.04.2020, 18:00 Uhr
Charlotte Krafft kann derzeit nur virtuell durchs Münsterland reisen.
Charlotte Krafft kann derzeit nur virtuell durchs Münsterland reisen. Foto: Kreis Borken

Jetzt startet die Schriftstellerin aus ihrer Heimat Berlin einen Aufruf: „Ich rufe Sie auf, mit mir zu teilen, was mir beim Kennenlernen des Münsterlands und der Münsterländerinnen und Münsterländer helfen könnte.

Damit gemeint sind zum einen interessante Ideen, Befürchtungen, Visionen und Hoffnungen bezüglich der Zukunft des Münsterlands – insbesondere seiner Traditionen, Bräuche, Kultur- und Naturdenkmäler. Und zum anderen: Alles, was mir einen Einblick verschafft, den ich mir zurzeit nicht selbst verschaffen kann“, sagt Krafft .

Bald auch wieder persönlich

Wer seine Gedanken mit der Regionsschreiberin teilen möchte, kann ihr per E-Mail eine Nachricht an schreiberin@muensterland. com senden.

Charlotte Krafft wurde in der zweiten Auflage des landesweiten Literaturprojekts Stadt-Land-Text NRW ausgewählt, um Geschichten aufzuspüren und die Region in literarische Worte zu fassen. Ihr Stipendium dauert von März bis Juni – virtuell und, sobald möglich, wieder persönlich im Münsterland.

Sie hat ein Faible für Science-Fiction, Horror und Fantasy und sucht unter dem Titel „Future Fresko“ futuristische Orte ebenso wie Traditionen der Region.

Ihre Texte, darunter auch Kleinanzeigen aus der Zukunft, erscheinen auf dem Stadt-Land-Text-Blog unter stadt-land-text.de/blogs. „Vielleicht inspirieren ja auch die Ostertage die Bürgerinnen und Bürger dazu, Charlotte Krafft etwas über die hiesigen Traditionen und Bräuche zu erzählen“, sagt Simone Schiffer vom Kulturbüro Münsterland. „Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt.“

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