Eichenprozessionsspinner-Prävention
Larven werden mit der Lanze bekämpft

Schöppingen -

In dieser Woche wird im Gemeindegebiet mit den präventiven Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner begonnen.

Montag, 27.04.2020, 16:20 Uhr aktualisiert: 28.04.2020, 16:42 Uhr
Mit langen Düsen wird das Mittel auf die Blätter gesprüht, die die Nahrung der Prozessionsspinnerlarven bilden.
Mit langen Düsen wird das Mittel auf die Blätter gesprüht, die die Nahrung der Prozessionsspinnerlarven bilden. Foto: Gerwers

Die Gemeinde hat das Baumpflegeunternehmen Gewers aus Ahaus beauftragt, die Eichen an neuralgischen Standorten mit dem biologischen Spritzmittel „FlorBac“ zu behandeln.

Das Präparat ist laut Hersteller für Menschen und Pflanzen unbedenklich und biologisch abbaubar.

Mit dem Austrieb der frischen Blätter an den Bäumen beginnt für den Eichenprozessionsspinner die Zeit der Nahrungsaufnahme. Die Larven sind geschlüpft und ihr Wachstum beginnt. Noch haben sich keine für den Menschen gesundheitsschädigenden Brennhaare gebildet. Das ist der optimale Zeitpunkt, das Präparat aufzubringen: Das aufgesprühte Schutzmittel legt sich auf die jungen Blätter und wird von den Raupen mit dem Blattfraß vertilgt.

Bestimmte Standorte

Besonders in Bereichen, in denen sich regelmäßig viele Menschen aufhalten, soll so die Verbreitung des Eichenprozessionsspinners gestoppt werden.

Der Kontakt mit den Brennhaaren des Schädlings löst beim Menschen ernste Beschwerden wie Juckreiz und Atemprobleme aus.

In Schöppingen betrifft der Einsatz vor allem die Standorte in der Nähe der Schulen, Kindergärten und Sportplätze.

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