Eggeroder engagieren sich trotz Corona-Krise an vielen Stellen ehrenamtlich
Wallfahrtsort putzt sich für Gäste heraus

Eggerode -

Auch wenn an vielen Stellen das ehrenamtliche Vereinsleben stark eingeschränkt beziehungsweise nahezu zum Erliegen gekommen ist, gehen kleine, aber wichtige Arbeiten weiter, wie sie für diese Zeit seit Jahren für gewöhnlich vorgesehen sind. So gewinnt man ein Stückchen Normalität und Routine wieder, so auch beim Heimatverein Eggerode.

Montag, 11.05.2020, 07:27 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 07:30 Uhr
Georg Sicking (l.) und Werner Füchter sitzen auf der von den beiden Eggerodern frisch renovierten Sitzbank am Vechte-Pilz.
Georg Sicking (l.) und Werner Füchter sitzen auf der von den beiden Eggerodern frisch renovierten Sitzbank am Vechte-Pilz. Foto: privat

Auch wenn an vielen Stellen das ehrenamtliche Vereinsleben stark eingeschränkt beziehungsweise nahezu zum Erliegen gekommen ist, gehen kleine, aber wichtige Arbeiten weiter, wie sie für diese Zeit seit Jahren für gewöhnlich vorgesehen sind. So gewinnt man ein Stückchen Normalität und Routine wieder, so auch beim Heimatverein Eggerode.

Ob das Instandsetzen der Bänke durch Heinrich Rose in und um Eggerode, das Bepflanzen der Blumenkästen auf der Vechtebrücke durch Fritz Roters oder das Freischneiden der Beschilderung des Plattdeutschen Patts durch Adalert Ising und Heinz Rickmann. Auch in Corona-Zeiten soll der Wallfahrtsort für Pilger und weitere Besucher wieder in Schuss gebracht werden.

In diesem Jahr haben sich in den vergangenen drei Monaten Werner Füchter und Georg Sicking vom Heimatverein der Sitzbank des Unterstandes an der Vechtebrücke „Strick Schiemm“ am Zusammenfluss von Rockeler und Burloer Bach angenommen.

Mit Unterstützung des Bauhofs der Gemeinde in Form von Bereitstellung von Materialien schliffen beide Latte für Latte ab und strichen sie neu oder ersetzten morsche Elemente an Rückenlehne und Sitzfläche. Zudem stabilisierten sie die Unterkonstruktion mit Metalleinfassungen und Fundamenten, sodass der Unterstand nun wieder von Radfahrern und Wanderern als Rastpunkt an der Vechte benutzt werden kann.

Auch der Bärenklau im Bereich der Fließgewässer soll demnächst wie gewohnt angegangen werden – in Kleinstgruppen und mit gebührendem Abstand. Denn auch die Natur steht trotz Corona nicht still. Die Hartnäckigkeit der Pflanze lässt es nicht zu, für ein Jahr die Bekämpfung auszulassen, um ein weiteres Ausbreiten dieser gefährlichen Pflanze zu verhindern.

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