Corona-Virus
33 Infizierte bei einem Zerlegebetrieb in Schöppingen

Schöppingen -

Aktualisiert um 21.30 Uhr. 33 Personen, die in der Zerlegung von Schweinen in Schöppingen arbeiten, sind mit dem Corona-Virus infiziert. Das teilte der Kreis Borken am Montagabend mit. Das hat auch Auswirkungen auf den laufenden Betrieb.

Montag, 11.05.2020, 21:38 Uhr aktualisiert: 11.05.2020, 22:02 Uhr
In einem Zerlegebetrieb in Schöppingen sind 33 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Foto: Arno Burgi/dpa
In einem Zerlegebetrieb in Schöppingen sind 33 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Foto: Arno Burgi/dpa Foto: Arno Burgi

Außerdem wurde ein Mitarbeiter des Schlachthofs Tummel positiv auf das Corona-Virus getestet. Auch die Tests bei den vom Kreis in Schöppingen eingesetzten, ebenfalls beprobten Amtsveterinären und Fleischbeschauern sowie bei den Mitarbeitern des dritten Betriebs sind allesamt negativ ausgefallen. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hatte am Samstag im Auftrag des Kreises Borken in Schöppingen die Belegschaften von drei fleischverarbeitenden Unternehmen auf das Coronavirus getestet. Insgesamt 329 Proben wurden dabei gezogen.

 

Der Kreis veranlasste, dass die jeweiligen Wohnort-Behörden die Infizierten unter Quarantäne stellen. Dazu leitete er die Anschriften an die betroffenen Kommunen weiter – das sind Schöppingen (12), Heek (8) und Ahaus – sowie die zuständigen Gesundheitsämter für Rosendahl (4), Datteln (1) und Sögel/Niedersachen (1). Gleichzeitig liefen die Wohnumfeld-Recherchen an, um Kontaktpersonen zu ermitteln und diese ebenfalls in Quarantäne zu bringen, heißt es in einer Mitteilung des Kreises.

 

Der Zerlegebetrieb in Schöppingen darf laut Kreis Borken ab sofort nur noch mit negativ getesteten, nicht in Hausgemeinschaft mit Infizierten lebenden Personen weiterarbeiten. Diese müssen sich zudem für weitere Tests bereithalten und vorher schon bei Auftreten entsprechender Krankheitssymptome aus dem Betrieb genommen werden. Ersatzkräfte dürfen nur nach vorheriger Testung auf das Coronavirus eingesetzt werden. Der Kreis übermittelt die Testergebnisse auch dem Arbeitsschutz bei der Bezirksregierung.

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