Evangelische Kindertagesstätte ist jetzt an der Amtsstraße untergebracht
Zwergenland zieht in Übergangsquartier

Schöppingen -

In diesem Jahr gibt es keinen Abschied. Der Abschluss des Kindergartenjahres im Zwergenland ist vor den Sommerferien eher ein Neuanfang.

Dienstag, 30.06.2020, 17:26 Uhr
Während Pfarrer Olaf Goos auf der Gitarre spielte, sangen die Kinder und Eltern mit.
Während Pfarrer Olaf Goos auf der Gitarre spielte, sangen die Kinder und Eltern mit. Foto: Gemeinde Schöppingen

Alle Kinder, auch die nun oder dann Dreijährigen, wechseln im August nur die Gruppe, nicht die Einrichtung. Der evangelische Kindergarten hat sich vergrößert und bietet zukünftig auch Betreuung für über Dreijährige an.

Bis zur Fertigstellung des Neubaus an der Johanneskirche sind die Kinder und Betreuerinnen in einem Einfamilienhaus der Gemeinde an der Amtsstraße untergebracht. Zur Feier des Tages überbrachte Pfarrer Olaf Goos von der Evangelischen Christus-Kirchengemeinde seinen Segen.

Auf der Wiese hinter dem Haus herrschte ein buntes Gewimmel. Unter schützenden Pavillons saßen die Eltern mit ihrem Nachwuchs, die Jüngsten krabbelten auf und davon und Flavia tanzte. Die Dreijährige hörte nicht auf die Worte der Menschen vorne am Mikro, sie bewegte sich hüpfend und kreiselnd zu den Liedern, die erklangen. „Wir werden immer größer, jeden Tag ein Stück“, sangen alle.

„Es waren anstrengende Wochen für viele Familien mit kleinen Kindern“, sagte Pfarrer Goos. Seit März war auch das Zwergenland coronabedingt geschlossen und nur für die Notbetreuung zugänglich. Seit dem 8. Juni sind alle Kindergärten wieder geöffnet. „Das Leben ist weitergegangen und ihr seid alle größer geworden.“

Mit frischem Wind in neuen Räumen sei das Kindergarten-Team gestartet, so Jennifer Ruck, Leiterin des Zwergenlandes. „Es ist schön, dass nun alle Kinder wieder da sind.“ Ab August steigt die Zahl der Sprösslinge von aktuell zwölf auf dann 23 Mädchen und Jungen.

„Ehrensache“ nennt Bürgermeister Franz-Josef Franzbach das Angebot der Gemeinde an den Kindergarten, für die kommenden zwei Jahre das Übergangsquartier nutzen zu können. Etwa 89 000 Euro haben die Umbauarbeiten gekostet. „Investitionen in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche sind gut investiertes Geld“, so Franzbach.

Nicht nur Kinder werden größer: Als Symbol für ein gemeinsames Wachsen pflanzten die Kinder des Zwergenlandes zum Abschluss Sonnenblumenkerne in kleine Töpfchen.

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