Kunstprojekt am Künstlerdorf
Licht verbindet sich zu einer Linie

Schöppingen -

Von Beginn der Dämmerung bis Mitternacht findet sich auf dem Gelände quer durch das Künstlerdorf ein leuchtender Pfad. Verantwortlich dafür ist das Kunstprojekt Kardo.

Mittwoch, 22.07.2020, 07:13 Uhr aktualisiert: 23.07.2020, 11:46 Uhr
Die Lichtlinie zieht sich am Schöppinger Künstlerdorf von der Kulturhalle (Foto) bis zum Hof der Bildenden Künste.
Die Lichtlinie zieht sich am Schöppinger Künstlerdorf von der Kulturhalle (Foto) bis zum Hof der Bildenden Künste. Foto: Matthias Höing

Es werde Licht . . . könnte es heißen, denn seit ein paar Tagen illuminiert das Kunstprojekt Kardo als leuchtender Pfad mit Beginn der Dämmerung bis Mitternacht das Gelände quer durch das Künstlerdorf.

Schmale Lichtlinie

Kardo (lat. Achse) verläuft als schmale Lichtlinie von der Kulturhalle im Süden bis hin zum Hof der Bildenden Künste im Norden. Die Installation des Berliner Künstlerpaares Franziska Wicke und Jadranko Barišić lädt ein, „über eine gezogene Linie als Verbindung, Rand und Grenze nachzudenken“.

Als Arbeitstitel noch als „Nord-Süd-Achse“ bezeichnet, haben die Künstler das Projekt nun in Kardo umbenannt. „Der Begriff stammt aus der Zeit des Römischen Reiches“, so Franziska Wicke, und demonstriere die angelegte Hauptachse vor dem Bau einer römischen Stadt.

Energie aus organischer Fotovoltaik

Die Energie für die Illumination wird aus zwei beweglichen Solarfahnen aus organischer Fotovoltaik an beiden Enden des Pfades gewonnen. Acht Projektoren mit sensiblen Objektiven transportieren und verbinden das Licht zu einer Linie auf dem Boden.

Das Kunstwerk wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

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