Evangelische Jugendhilfe Münsterland übernimmt ab Januar die Offene Kinder- und Jugendarbeit
Vertrag mit dem neuen Träger ist unterzeichnet

Schöppingen -

Nun ist es amtlich und der Vertrag unterzeichnet: Die Evangelische Jugendhilfe Münsterland übernimmt ab Januar in Schöppingen die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) von der Katholischen Kirchengemeinde.

Freitag, 18.12.2020, 19:01 Uhr
Auch das Gebäude wechselt den Besitzer: Die Gemeinde will das Haus von der katholischen Kirchengemeinde erwerben
Auch das Gebäude wechselt den Besitzer: Die Gemeinde will das Haus von der katholischen Kirchengemeinde erwerben Foto: Gemeinde Schöppingen

Zu einem ersten Austausch trafen sich vergangene Woche Bürgermeister Franz-Josef Franzbach sowie Vertreter und Mitarbeiter der Kirche und der Jugendhilfe im Jugendheim der „Haltestelle“.

Mit dem neuen Träger wechselt zudem das Personal: Rainer Scharmann , langjähriger Leiter des Jugendheims, verabschiedet sich zum Jahresende. Das neue Team ab Januar setzt sich aus den zwei pädagogischen Fachkräften Yannick Gröger und Lena Breuersbrock zusammen.

Reibungsloser Übergang

Für Bürgermeister Franz-Josef Franzbach ist der zügige Stabwechsel zwischen beiden Trägern ein gutes Vorzeichen für die zukünftige Arbeit in der OKJA: „Der reibungslose Übergang kommt vor allem den Kindern und Jugendlichen zu gute. Sie brauchen eine zuverlässige Basis.“ Seit 2007 unterstützt die Evangelische Jugendhilfe Münsterland bereits die Sekundarschule in der Schulsozialarbeit. Das beschreibt der zukünftige Träger in seinem Konzept als hilfreiche Chance zur Vernetzung mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Angedacht sind unter anderem auch regelmäßige Öffnungszeiten in der „Haltestelle“ am Nachmittag und zusätzlich während der Ferien, Projektwochen, Freizeitangebote und Bildungsfahrten.

Begleitung in schwierigen Lebenssituationen

Bewährte Angebote sollen fortgeführt oder nach individuellen Bedarfen entwickelt werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen ein niedrigschwelliges Angebot für Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen vorfinden.

Das Gebäude der „Haltestelle“, bisher im Besitz der katholischen Kirchengemeinde, wird zeitnah von der Kommune erworben. Fürs Erste sind Renovierungsarbeiten im Haus geplant.

Die Kosten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit werden durch Fördermittel des Kreises und die Gemeinde Schöppingen getragen. Der Vertrag mit der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland ist zunächst für zwei Jahre geschlossen.

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