Krippenweg auf dem Schöppinger Berg
Die heilige Familie im Tontopf

Horstmar/Schöppingen -

Das Antoniuspättken hat sich im Advent in einen Krippenweg verwandelt. Dafür haben Euphemia Schütte und ihr Mann Heinz gesorgt. Er ist Vorsitzender der Antoniusbruderschaft, die sich nicht nur der Kapelle am Schöppinger Berg, sondern auch ihrer Umgebung verpflichtet fühlt.

Dienstag, 22.12.2020, 18:00 Uhr
Ganz unterschiedlich sind die Darstellungen der Heiligen Familie auf dem Antoniuspättken ausgefallen, der sich seit dem 1. Adventssonntag in einen Krippenweg verwandelt hat.
Ganz unterschiedlich sind die Darstellungen der Heiligen Familie auf dem Antoniuspättken ausgefallen, der sich seit dem 1. Adventssonntag in einen Krippenweg verwandelt hat. Foto: abi

Die Kinder sind begeistert. Alle paar Meter gibt es für sie etwas Neues zu entdecken. So hat sich das Antoniuspättken in einen Krippenweg verwandelt. Egal, ob von der Kapelle am Schöppinger Berg oder von der Station aus gestartet, der Spaziergang wird spannend und bietet einiges für die Augen. Und das nicht nur für die der Kleinen, sondern auch für die der Erwachsenen. Diese zeigen sich ebenfalls beeindruckt, wie vielfältig die figürliche Darstellung der Weihnachtsgeschichte sein und wie originell diese präsentiert werden kann.

Idee schon im Sommer

Kein Zweifel, hier war jemand am Werk, der es liebt, kreativ zu sein und es versteht, seine Ideen umzusetzen. Die Frage, wer die individuell gestalteten Exponate geschaffen hat, ist schnell geklärt. Euphemia und Heinz Schütte haben die Krippen hergestellt. „Meine Frau war fürs Innere und ich fürs Äußere zuständig“, erklärt der Vorsitzende der Antoniusbruderschaft, die sich nicht nur der Kapelle am Schöppinger Berg, sondern auch ihrer Umgebung verbunden und verpflichtet fühlt. Weil in diesem Jahr coronabedingt einiges ausfallen musste und die Eheleute mehr Zeit hatten, haben sie sich gemeinsam ans Werk gemacht. „Meine Frau hatte die Idee schon im Sommer“, erinnert sich Schütte an die Anfänge.

Ganz unterschiedliche Behausungen

Inspiriert von früheren Besuchen der Krippenwege in Handorf und Telgte, ging es los. Ob Holz, Jute, Kork, Tannenzapfen oder andere Naturmaterialien, die Produkte, aus denen Euphemia Schütte Maria und Josef sowie das Kind angefertigt hat, sind so vielfältig wie die dazugehörigen Ställe, die ihr Mann beigesteuert hat.

Dass diese nicht immer aus Holz sein müssen, zeigen die ganz unterschiedlichen Behausungen, in denen die heilige Familie untergekommen ist. Selbst in einem Tontopf, einem Weidenkorb und sogar in einem Einmachglas finden die Figuren ihren Platz. Bei der Installation der Werke hat der Vorstand der Bruderschaft den Schüttes geholfen. Die Spaziergänger müssen schon die Augen aufhalten, um alle Exponate zu entdecken. Besonders in den Blick fällt ein schwebendes Exemplar, das von einem Baum herabhängt. Die Kapelle ist täglich von 8 bis 12 Uhr geöffnet.

In ihrem Inneren befindet sich unter anderem auch eine Krippe, die Heinrich Köster aufgebaut hat.

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