St.-Antonius-Haus spendet Medizinprodukte
Von Schöppingen in den Kongo

Schöppingen -

Auf Initiative von Markus Schneider, dem Geschäftsführer des St.-Antonius-Hauses, kann der ökumenische Eine-Welt-Kreis Wolbeck (ÖWK) zahlreiche Medizinprodukte als Spende in die Demokratische Republik Kongo schicken

Dienstag, 05.01.2021, 15:40 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 17:05 Uhr
Markus Schneider (r.), Geschäftsführer des St.-Antonius-Hauses, übergab dem ÖWK-Vorsitzenden Christoph Roer die Spenden.
Markus Schneider (r.), Geschäftsführer des St.-Antonius-Hauses, übergab dem ÖWK-Vorsitzenden Christoph Roer die Spenden. Foto: privat

. „In einem Überseecontainer, der Anfang des Jahres die weite Reise von Münster in die Demokratische Republik Kongo machen soll, werden wir diese dort dringend benötigten Instrumente zu einer Krankenstation in die Stadt Kolwezi bringen“, so der ÖWK-Vorsitzende Christoph Roer.

„Wir müssen die Sachen alle zwei Jahre austauschen“, sagt Markus Schneider , der selbst seit langem Mitglied im ökumenischen Eine-Welt-Kreis Wolbeck ist. Die gesetzlichen Bestimmungen schreiben es den Betreibern von Pflegeeinrichtungen vor, medizinische Produkte permanent auf neuestem Stand zu halten. In der Konsequenz müssen Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte, Fieberthermometer und weitere Geräte oft nach geringer Nutzung ausgetauscht werden. Da er die handelnden Personen im ÖWK kenne, habe sich das St.-Antonius-Haus entschieden, die nicht mehr vom Wohn- und Pflegeheim nutzbaren, aber noch in sehr gutem Zustand befindlichen Medizinprodukte für das Projekt zu spenden, so Schneider. Der Geschäftsführer kann sich vorstellen, auch künftig nicht mehr für das St.-Antonius-Haus nutzbare Produkte dem ÖWK zu spenden.

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