Vechtebad
Einnahmen sinken beim Schöppinger Hallenbad spürbar

Schöppingen -

Mit einem deutlichen Einnahmen-Rückgang im Vechtebad rechnet die Gemeinde im laufenden Jahr. Das hat einen Hauptgrund.

Dienstag, 16.02.2021, 17:56 Uhr aktualisiert: 17.02.2021, 18:06 Uhr
Auch im Sole-Light-Vechtebad ruht derzeit der Betrieb. Das macht sich deutlich in den zurückgehenden Einnahmen durch Badegäste, Schulen, Vereine und Reha-Sport bemerkbar.
Auch im Sole-Light-Vechtebad ruht derzeit der Betrieb. Das macht sich deutlich in den zurückgehenden Einnahmen durch Badegäste, Schulen, Vereine und Reha-Sport bemerkbar. Foto: Rupert Joemann

Laut Haushaltsentwurf kalkuliert die Gemeinde mit Gebühreneinnahmen in Höhe von 90 000 Euro. Im Haushalt 2020 waren 117 500 Euro angesetzt. Im Jahr 2019 betrug das tatsächliche Ergebnis 112 500 Euro.

Die 90 000 Euro unterteilen sich in allgemeine Badegebühren von 65 000 Euro und 25 000 Euro Gebühren der auswärtigen Schulen, Vereine und des Schulzweckverbands. Der niedrigere Haushaltsansatz resultiert aus der zeitweisen Schließung des Bads.

Niedrigere Personalkosten

Die Schließung sorgt dagegen bei den Personalkosten für niedrigere Ausgaben. Waren für das vergangene Jahr 120 000 Euro angesetzt, geht die Verwaltung nun für das laufende Jahr von 100 000 Euro aus.

65 000 Euro will die Kommune in diesem Jahr für die Instandsetzung und Unterhaltung ausgeben. So sind unter anderem umfangreiche Wartungsarbeiten und die Erneuerung der zentralen Steuereinheit sowie der Mess- und Regeltechnik angesetzt.

Durch den Verkauf elektrischer Energie aus dem Betrieb des Blockheizkraftwerks sollen 9700 Euro eingenommen werden. Dazu kommt eine Steuerentlastung für die Stromerzeugung und die gekoppelte Erzeugung von Kraft und Wärme in Höhe von 5500 Euro.

Als größere Ausgabenposten stehen demgegenüber das Heizen (50 000 Euro) und die Abwasserkosten (11 000 Euro).

Überschuss im kommenden Jahr geplant

Insgesamt geht die Verwaltung von einem Defizit von knapp 190 000 Euro aus. Für das Jahr 2020 war ein Fehlbetrag von etwa 160 000 Euro eingeplant, im Jahr 2019 lag das Minus bei 118 000 Euro.

Im Jahr 2022 sieht die Planung einen Überschuss von knapp 5000 Euro vor. Das liegt vor allem daran, dass keine großen Investitionen veranschlagt sind.

Für das Jahr 2023 sind dagegen Investitionen in Höhe von 304 000 Euro geplant. Dann erfolgt die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlage. „Parallel dazu wird die hierfür gebildete Instandhaltungsrückstellung aufgelöst“, heißt es im Haushaltsentwurf.

Neue raumlufttechnische Anlage

Ein Minus von 146 000 Euro – bei Investitionen von 155 000 Euro – hat die Gemeinde in der Haushaltsplanung für 2024 vorgesehen.

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