Weltgebetstag in der Brictius-Kirche
Zeichen der Solidarität

Schöppingen -

Etwa 60 Personen sind im Freitagabend der Einladung der KFD St. Brictius zur Teilnahme am Weltgebetstag gefolgt. Der Weltgebetstag wird jedes Jahr von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. In diesem Jahr von den Frauen aus dem pazifischen Inselstaat Vanuatu. Er wird immer am ersten Freitag im März in mehr als 130 Ländern rund um den Globus gefeiert. So auch in Schöppingen.

Sonntag, 07.03.2021, 18:19 Uhr
Der Altar in der Brictius-Kirche war aus Anlass des Weltgebetstags passend geschmückt.
Der Altar in der Brictius-Kirche war aus Anlass des Weltgebetstags passend geschmückt. Foto: privat

 

In der schön geschmückten St.-Brictius-Kirche feierten die Besucherinnen und Besucher gemeinsam einen Wortgottesdienst.

Sie folgten den Schilderungen über die schwierigen Lebensbedingungen der Frauen in Vanuatu, die Gewalt und Erniedrigungen ausgesetzt sind. Sie bekamen auf der Leinwand einen Eindruck über das weltweit am stärksten den Naturgewalten ausgesetzte Land, lauschten landestypischen Liedern und beteten gemeinsam für die Insulanerinnen.

Ein wichtiges Zeichen der Solidarität beim Weltgebetstag ist die Kollekte aus den Gottesdiensten. Sie kommt Frauen- und Mädchenprojekten weltweit zu Gute, mit dem Ziel, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können.

Für die überaus großzügigen Spenden dankt die KFD im Namen der Bewohnerinnen Vanuatus allen Spenderinnen.

Statt des anschließenden gemeinsamen Essens von landestypischen Speisen in der Alten Küsterei, das zurzeit leider nicht möglich ist, wurden alle Gottesdienstbesucherinnen mit einer Rose aus fairem Handel beschenkt.

„Auf ein Neues im März nächsten Jahres!“, so die KFD, dann hoffentlich zu normalen Bedingungen. Dazu laden dann die Frauen aus Gemen ein.

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