Rat verabschiedet den Haushalt 2021 mit einer Gegenstimme
Eine halbe Million fehlt

Schöppingen -

Ein finanzwirtschaftliches Paradoxon sorgte dafür, dass der Schöppinger Rat noch kurz vor der Verabschiedung des neuen Gemeindehaushalts eine Änderung zur Kenntnis nehmen musste: Weil die Erträge aus der Gewerbesteuer besser ausfielen als erwartet, muss tiefer in die Ausgleichsrücklage gegriffen werden, als erhofft. Von Bernd Schäfer
Dienstag, 09.03.2021, 18:55 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 09.03.2021, 18:55 Uhr
Dank des
Dank des Foto: Grafik: Jürgen Christ
Schuld daran ist das neue Covid-19-Isolierungsgesetz (CIG), das es den Gemeinden erlaubt, coronabedingte finanzielle Schäden gesondert auszuweisen und mit fiktiven Einnahmen zu verrechnen, die erst ab 2025 über 50 Jahre abgestottert werden müssen. In Schöppingen hatte die Kämmerei für das vergangene Jahr mit einem coronabedingten Gewerbesteuerausfall in Höhe von 1,4 Millionen Euro gerechnet – ein Minus also, das zumindest vorerst im buchhalterischen Nirwana hätte verschwinden können. Tatsächlich betrug das Minus aber nur eine Million Euro, 400 000 Euro mussten demnach wieder in den „normalen“ Haushalt gebucht werden, waren da aber schon anderweitig ausgewiesen.
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