Helmut Haverkotte ging am Freitag in den Ruhestand
40 Jahre lang das Antoniushaus begleitet

Schöppingen -

Am Anfang ging es für heutige Verhältnisse ganz schnell: Nach einer schriftlichen Bewerbung mit Datum 20.10.1981 und einem Vorstellungsgespräch beim damaligen Heimleiter Hans Moormann, trat Helmut Haverkotte am 1. Dezember des gleichen Jahres seinen Dienst als Hausmeister im St.-Antonius-Haus an.

Freitag, 30.04.2021, 17:20 Uhr
Helmut Haverkotte (M.) auf seiner neuen Rentnerbank im Kreis seiner Kollegen und Bewohner.
Helmut Haverkotte (M.) auf seiner neuen Rentnerbank im Kreis seiner Kollegen und Bewohner. Foto: Antoniushaus

Nach fast 40 Jahren endete der Weg am 30. April mit dem Eintritt in den verdienten Ruhestand.

Der Rückblick auf den Arbeitsbeginn macht die Länge des Dienstverhältnisses deutlich. Helmut Schmidt war Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Jupp Derwall trainierte die deutsche Fußballnationalmannschaft. In Schöppingen war Josef Dirksen Bürgermeister und das St.-Antonius-Haus firmierte noch als St.-Antonius-Hospital. Haverkotte hat somit die komplette Zeit des St.-Antonius-Hauses als Einrichtung der Alten- und Behindertenhilfe miterlebt und somit das enorme Wachstum der Einrichtung in diesen 40 Jahren begleitet. Während sich Anfang der 80er-Jahre die Pflege und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner hauptsächlich im alten Krankenhaus und dem ehemaligen Schwesternwohnheim abspielten, sind in den vergangenen vier Jahrzehnten viele Gebäude auf dem weitläufigen Gelände entstanden, um der ständig gewachsenen Nachfrage entsprechend zeitgemäße und fachliche Versorgungsangebote machen zu können. In alle Bauprojekte war Helmut Haverkotte eingebunden, um frühzeitig ein technisches und inhaltliches Verständnis für die später von ihm betreuten Immobilien zu erlangen.

Aufgabenbereich wuchs enorm

Im Lauf der Jahre wuchs der Aufgabenbereich der Hausmeisterei somit enorm, verstärkt durch zunehmende Technisierung und steigende Bürokratisierung. Diesen Veränderungen hat sich Haverkotte in seinen 40 Dienstjahren stets gestellt, die anfallende Arbeit musste ja getan werden.

Durch die hausmeisterlichen Tätigkeiten in den einzelnen Wohnbereichen und Abteilungen war er sowohl bei allen Kollegen als auch den Bewohnern bestens bekannt und geschätzt.

Besonders zu den Bewohnern, die mit im Bereich der Hausmeisterei tätig waren, bestand ein enges und herzliches Verhältnis. Dieser Kontakt und die besonderen Erlebnisse im täglichen Zusammensein werden ihm zukünftig wohl am meisten fehlen.

Pandemiebedingt konnte keine Abschiedsfeier im größeren Rahmen stattfinden. Immerhin bei einem coronakonformen Grillfest in kleinen Gruppen konnten sich Kollegen und Bewohner unter musikalischer Begleitung der Hausband „Die Tonis“ von ihm verabschieden und ihm die besten Wünsche für den anstehenden Ruhestand übermitteln.

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